Jugendarbeitslosigkeit steigt KI macht Berufseinsteigern das Leben schwerer

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Für junge Menschen wird der Einstieg ins Berufsleben weltweit schwieriger, was unter anderem an den Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz liege ...

Wer heute als junger Mensch einen Job sicht, wird häufiger als früher enttäuscht. Experten haben analysiert, woran das liegt. Außer generellen Problemen die derzeit global wirken, ist auch die künstliche Intelligenz dafür verantwortlich, eine Absage zu kassieren ...(Bild:  KI-generiert)
Wer heute als junger Mensch einen Job sicht, wird häufiger als früher enttäuscht. Experten haben analysiert, woran das liegt. Außer generellen Problemen die derzeit global wirken, ist auch die künstliche Intelligenz dafür verantwortlich, eine Absage zu kassieren ...
(Bild: KI-generiert)

Dass Berufseinsteiger derzeit kein Zuckerlecken genießen, liegt am schwachen Wirtschaftswachstum, die eine zurückhaltendere Einstellungspolitik zur Folge hat, an geopolitischen Spannungen und am sich beschleunigenden technologischen Wandel. Aber nicht zuletzt ist auch die künstliche Intelligenz ein Faktor, der einem Knüppel zwischen die Beine wirft, wenn man einen Job sucht. Das berichtet jedenfalls die Internationale Arbeitsorganisation (ILO). KI erschwere demnach die Einstiegschancen. Und vor allem jene typischen Jobs, über die viele junge Menschen bisher ins Berufsleben einstiegen, könnten sich durch Automatisierung und generative KI besonders schnell so verändern, dass nichts mehr gehe. Die ILO verweist dazu auf kaufmännische und administrative Tätigkeiten, Jobs im Verkauf und im Dienstleistungsbereich sowie auf Stellen in der Produktion und in einigen nicht klarer bezeichneten technischen Berufen.

Das lebenslange Lernen wird zur Chance

Einige der Jobs blieben zwar bestehen, stellten aber dafür neue Anforderungen an die Menschen. Gefragt seien nun etwa Kenntnisse zur Digitalisierung, die Fähigkeit zur Kontrolle von KI-Ergebnissen und ein Verständnis dafür, wann ein menschliches Urteil notwendig sei. Gleichzeitig wachse die Nachfrage in wissensintensiven technischen Berufen weiter – also etwa in puncto Naturwissenschaften, Ingenieurwesen, Gesundheitswesen sowie in den Bereichen Information und Kommunikation. Die Organisation fordert deshalb mehr Investitionen in gute Bildung, berufliche Ausbildung, lebenslanges Lernen und Ausbildungsplätze, wie es weiter heißt. Und rund 67 Millionen junge Menschen zwischen 15 und 24 Jahren sind derzeit weltweit ohne Arbeit. Den stärksten Anstieg in dieser Hinsicht hätten Nordafrika, Nordamerika sowie Europa zu beklagen. In Europa lag die Quote nach diesen Angaben bei 15 Prozent.

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