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Die Akkus speisen vier Elektromotoren – je zwei pro Antriebswelle. Diese erzielen eine maximale Leistung von zweimal 10 und zweimal 60 kW, genug für eine Marschfahrt von zirka 7 Knoten (rund 13 km/h bei 20 kW Nennleistung). Herausragend dabei ist die Leistungsausbeute: Der Wirkungsgrad liegt bei 92%.
Verstellbare Voith-Propeller machen Ruder überflüssig
Die zwei Kohlefaser-Propeller der Voith Turbo Advanced Propeller Technologies GmbH & Co. KG aus Rostock ragen zur Hälfte aus dem Wasser, sind dafür aber doppelt so groß wie sonst übliche Schiffsschrauben und drehen sich nur sehr langsam. Ein Ruder wird auf offener See nicht benötigt, da das Boot durch die verstellbaren Propeller und durch die Veränderung der Umdrehung der beiden Schrauben gelenkt wird.
In 160 Tagen um die Welt
Bevor die Turanor Planetsolar mit Skipper Raphaël Domjan, einem Bergführer aus dem Schweizer Neuchâtel, sowie Steuermann und Co-Skipper Gérard d‘Aboville, einem französischer Abenteurer, zu ihrer Weltumrundung aufbricht, ist zunächst eine europäische Promotionsrundreise geplant, die bis Oktober dauern soll. Wenn das Boot anlegt, können bis zu 50 Personen an Bord genommen werden.
In 160 Tagen um die Welt geht es dann ab April 2011 entlang des Äquators über den Atlantik und anschließend durch den Panamakanal in den Pazifik. Daraufhin wird der Indische Ozean gequert. Von dort geht es durch den Suezkanal wieder zurück ins Mittelmeer nach Europa. Zwischenstopps in großen Hafenstädten sollen das einzigartige Solarprojekt öffentlich bekannt machen.
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