Zerspanung Komet Brinkhaus entwickelt Toolscope in Richtung Prozessüberwachung weiter

Redakteur: Josef-Martin Kraus

Komet Brinkhaus hat das System Toolscope zur Überwachung spanender Werkzeuge weiterentwickelt. Damit ist nicht mehr nur eine Überwachung auf Werkzeugbruch, sondern auch auf kleinere Fertigungsabweichungen möglich.

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Mit dem System Toolscope ist jetzt auch die Erfassung kleinerer Fertigungsabweichungen möglich.
Mit dem System Toolscope ist jetzt auch die Erfassung kleinerer Fertigungsabweichungen möglich.
(Bild: Komet Group)

Basis dafür ist ein Verfahren, bei dem die Maschinensteuerung die Überwachung bei Wechsel von G0 nach G1 startet, ohne dass Veränderungen im NC-Programm vorgenommen werden müssen. Jeder Prozess wird visualisiert. Diese Oszilloskopfunktion unterstützt den Einrichtvorgang, um zum Beispiel rechtzeitig das Verklemmen von Spänen zu erkennen.

Komet Group erweitert Kompetenzfeld

Die Prozess- und Maschinenüberwachung wird vor dem Hintergrund zunehmender Automatisierung immer wichtiger. Diese Aufgabe darf nach Überzeugung der Komet Group, Besigheim, nicht allein dem Anwender aufgebürdet werden. Der Hersteller von Zerspanungswerkzeugen ist dabei, seine Kompetenz in Richtung Prozessführung zu erweitern.

Anfang März 2012 wurde deshalb die Brinkhaus GmbH in Hannover übernommen, die Überwachungs- und Regelungssysteme für Werkzeugmaschinen herstellt. Das Unternehmen firmiert mittlerweile als Komet Brinkhaus GmbH.

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