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IO-Link ermöglicht intelligentePunkt-zu-Punkt-Verbindung
IO-Link ist der herstellerübergreifende Standard für eine einheitliche Anbindung von Schaltgeräten und Sensoren an die Steuerungsebene mittels einer intelligenten Punkt-zu-Punkt-Verbindung. Dadurch ermöglicht der Kommunikationsstandard eine durchgängige Übertragung von Prozess-, Parameter- und Diagnosedaten. Die Einbindung von intelligenten Feldgeräten in die Automatisierung ermöglicht einen Datenzugriff bis auf die unterste Feldebene – die Sensorebene.
Kompaktes RFID-System jetzt mit IO-Link
Die neuen Reader Simatic RF200 mit der Schnittstelle IO-Link (Bild 2) sind für einfache Leseaufgaben (read only) geeignet. Bereits 90 ms nachdem ein Transponder, also der Datenträger, ins das Feld eines Readers gelangt, steht dem Anwender die komplette 8-Byte-Identifikationsnummer (UID) für die Weiterverarbeitung zur Verfügung. Wie alle anderen Reader der Familie arbeiten auch diese im Hochfrequenzbereich bei 13,56 MHz und unterstützen den RFID-Standard ISO 15693. Je nach Anforderung an die Reichweite und Bauform stehen drei verschiedene Reader mit integrierten Antennen zur Auswahl:
Für kurze Reichweiten bis zu 18 beziehungsweise 40 mm sind die beiden besonders kleinen Reader Simatic RF210R und Simatic RF220R in M18- respektive M30-Bauform mit einer Länge von 70 mm geeignet. Für eine Reichweite bis 130 mm ist das Lesegerät Simatic RF260R in Quaderbauform mit den Abmessungen 75 mm × 75 mm × 40 mm konstruiert. Der geringe Platzbedarf durch die kompakten Bauformen erweist sich oft als Vorteil, denn in vielen Anlagen ist eine Installation größerer Geräte aufgrund begrenzter Montageflächen nur schwer zu realisieren.
Umfassendes Portfolio an ISO-15693-Transpondern
Für die verschiedensten Anwendungsbereiche steht das umfassende Portfolio an ISO-15693-Transpondern zur Verfügung – wie kostengünstige Smartlabels für den dauerhaften Verbleib am Produkt, Schraubtransponder für die einfache Montage auch per Roboter oder Tags für den bündigen Einbau in Metall, beispielsweise direkt am Werkstückträger.
Diese Transponder sind besonders robust. Dadurch eignen sie sich für den Einsatz in rauer, industrieller Umgebung, wo es häufig zu hoher mechanischer Belastung wie Vibration und Schock, hohen Umgebungstemperaturen und Drücken oder chemischen Belastungen wie durch Schmierstoffe, Lacke oder basische Reinigungsmittel kommen kann.
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