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Composites

Kompetenz vom CFK-Sichtteil bis zur -Trägerstruktur

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Serienmäßig schnell zum Compositeträgerteil

Durch den Einsatz von Carbonfaservliesen und faserverstärkten Duroplasten werden auch komplexe Geometrien mit einem für die Serienfertigung optimierten Verfahren machbar, heißt es außerdem. Auch das soll ein Beleg für den Anspruch der SGL Carbon sein, sowohl das Gewicht als auch die Einsatzeffizienz von Bauteil und Verarbeitung zu optimieren. Auch zukunftsweisende Verarbeitungs- und Anwendungsvarianten sowie die Weiterentwicklung von Materialklassen wurden im Rahmen der JEC gezeigt. Ein gutes Beispiel hierfür liefert die gelungene Kombination aus thermoplastischen Profilen, die anschließend mit kurzfaserverstärktem Kunststoff zu einer komplexen Skelettstruktur umspritzt werden, so SGL Carbon.

Dieses Konzept wurde vor einigen Jahren in dem von der Bundesregierung geförderten Projekt „MAI Skelett“ für ein Windlaufbauteil von BMW entwickelt. Zu den Vorteilen dieses Ansatzes zähle die Integration in bestehende, hochautomatisierte Fertigungsprozesse, verbunden mit extrem kurzen Zykluszeiten von lediglich 75 s pro Bauteil. SGL Carbon merkt an, dass man mittlerweile qualitativ hochwertige, quasi „in-house“ pultrudierte, thermoplastische Profile mit hohen Faservolumengehalten (über 45 %) anbieten kann, die aufgrund ihres optimalen Konsolidierungszustands direkt und verschnittfrei verarbeitet werden können.

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