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Composites

Kompetenz vom CFK-Sichtteil bis zur -Trägerstruktur

| Redakteur: Peter Königsreuther

Hochleistungsbauteile aus faserverstärkten Kunststoffen sind die Domäne von SGL Carbon. Hier einige Beispiele der jüngsten Entwicklungserfolge, die das Unternehmen auf der JEC World in Paris präsentiert hat.

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Im Bereich von Sichtcarbon-Bauteilen mit hoher Funktionsintegration präsentierte SGL Carbon aus Wiesbaden auf der JEC World unter anderem die hier gezeigte Domstrebe für die BMW-Modelle M2, M3 und M4. Das Bauteil gilt als bestes Beispiel für die Kompetenz des Unternehmens in Sachen Composites.
Im Bereich von Sichtcarbon-Bauteilen mit hoher Funktionsintegration präsentierte SGL Carbon aus Wiesbaden auf der JEC World unter anderem die hier gezeigte Domstrebe für die BMW-Modelle M2, M3 und M4. Das Bauteil gilt als bestes Beispiel für die Kompetenz des Unternehmens in Sachen Composites.
(Bild: SGL Carbon SE)

Als zuverlässiger und innovativer Partner bietet SGL Carbon, wie es heißt, von der Faser bis zum fertigen Bauteil branchenübergreifend maßgeschneiderte Lösungen aus einer Hand an. „Wir helfen nicht nur dabei leichtere Bauteile zu fertigen, sondern auch bei der gezielten Steigerung der Performance, etwa durch Steifigkeitserhöhung einzelner Komponenten oder eine verbesserte Gesamtarchitektur“, erklärt Andreas Wüllner, President Composites – Fibers & Materials bei SGL Carbon.

Das CFK-Teil muss sich nicht verstecken

Außer komplexe Anforderungen an Struktur und Passgenauigkeit eines Bauteils, kommen in der Komponentenfertigung oft auch umfangreiche Oberflächenvorgaben für ein optisch perfektes Erscheinungsbild an sichtbare Carbonteile hinzu, sagt Wüllner. SGL Carbon hat bei dieser Art Teile langjährige Erfahrung, heißt es weiter. Demonstriert habe man das auf der JEC etwa anhand einer auf geflochtenen Carbonfasern basierten sogenannten Domstrebe (Bild), die im Motorraum der BMW Modelle M2, M3 und M4 sowohl für Stabilität als auch für ein optisches Highlight sorgten. Außerdem war am SGL-Stand ein aus Carbonfaservliesen gefertigter Montageträger für einen Sportwagenhersteller zu sehen, der im Heckbereich des Boliden zum Einsatz kommt und dort als Plattform für die Befestigung des Spoilers dient.

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Batterieeinhausung mit Schadensmelder

Mit der zunehmenden Elektromobilität gewinne auch das Thema Batteriekästen aus glasfaser- und carbonfaserverstärkten Compositematerialien an Bedeutung. Mit der sogenannten Hochvoltspeicher-Einhausung stellt SGL Carbon nun ein Konzept vor, dass das bisherige Stahlbauteil mit seinem rund halbem Gewicht in die Schranken weist. Es erfülle zudem höchste Standards in Sachen Brandbeständigkeit, Steifigkeit, Akustik und thermischer sowie elektromagnetischer Abschirmung. Faserverbundwerkstoffe lassen außerdem die Sensorintegration zur Erkennung von Schäden am Unterboden des Elektrofahrzeuges zu, so SGL Carbon: Schäden würden frühzeitig erkannt und die Fahrzeugelektronik könne unmittelbar darauf für Sicherheitsvorkehrungen sorgen.

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