Werkzeugschleifen Komplettes Maschinenkonzept zur Mikrowerkzeugproduktion

Autor / Redakteur: Damien Wunderlin / Peter Königsreuther

Durch fortschreitende Miniaturisierung fordern nicht nur die Medizintechnik, die Uhrenindustrie und die Elektrobranche immer kleinere Werkzeuge für die Herstellung ihrer Produkte. Doch wie können einsatzfähige Werkzeuge mit etwa 0,03 mm Durchmesser sinnvoll gefertigt werden?

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Bild 1: Blick in den Arbeitsraum der hydrostatisch gedämpften Grindsmart Nano 6 mit direkt angetriebenem Spindelmotor.
Bild 1: Blick in den Arbeitsraum der hydrostatisch gedämpften Grindsmart Nano 6 mit direkt angetriebenem Spindelmotor.
(Bild: Rollomatic)

Nicht nur die Medizintechnik, der Formenbau oder die anderen vorab genannten Branchen fordern durch Miniaturisierungsdruck die Hersteller von Fräsern und Bohrern, die immer kleiner werden sollen, mit ihren stetig steigenden Ansprüchen. Auch bei der Bearbeitung schwer zerspanbarer Materialien werden Werkzeughersteller täglich aufs Neue gefordert, ihr Können unter Beweis zu stellen.

Damit die diffizile Bearbeitung auch auf wirtschaftlich vertretbare, prozesssichere Art und Weise geschehen kann, bietet der Schweizer Schleifmaschinenexperte Rollomatic jetzt seine Grindsmart Nano 6 an, die seit ihrer Einführung vor vier Jahren, als Referenzmaschine für das Thema Mikrowerkzeugherstellung gelten kann.

Je kleiner das Werkzeug,desto enger das Toleranzfeld

Aufgrund der schrumpfenden Dimensionen der Bohr- oder Fräswerkzeuge reduziert sich auch deren Durchmesser und damit verengen sich die Toleranzfelder auf nahezu null. Trotzdem muss ein nahezu perfekter Rundlauf garantiert werden und zusätzlich sollen sich auch die Standzeiten der Werkzeuge stets erhöhen.

Diesem Forderungskatalog kann nur mit möglichst präzisen und wiederholgenauen Herstellungsprozessen begegnet werden, wie die Praktiker in Sachen Mikrowerkzeugherstellung wissen. Nach vier Jahren der Erfahrungssammlung kann von Rollomatic bestätigt werden, dass die Grindsmart Nano 6 eine Maschine ist, die diese Forderungen bis zu einem Minimaldurchmesser von 0,03 mm erfüllen kann.

Bei der Herstellung von solch winzigen Werkzeugen liegen dem Prozess besondere Merkmale zugrunde. Diese Unterschiede führen dazu, dass Einflüsse, wie etwa leichte Temperaturschwankungen der Maschine, die bei normal dimensionierten Werkzeugen keine Probleme bereiten, oder minimale Vibrationen der Anlage – oder auch nur der Schleifscheibe – bereits kritisch werden können und zum Ausschuss führen.

Schon bei geringfügigen Rundlauffehlern in der Schleifscheibe kann die Belastung des entstehenden Mikrowerkzeugs so hoch werden, dass es einfach abbricht.

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