Siemens Komplettlösung für Messsysteme und Sensoren senkt Kosten
Immer mehr Messsystemhersteller statten ihre Sensoren mit dem Drive-Cliq-Interface aus. Dafür gibt es nun vorkonfektionierte Leitungen mit kompakten und robusten M12-Steckverbindern. Dieses Komplettsystem aus Sensor mit Drive-Cliq-Interface und vorgefertigter Verkabelung soll Zeit, Platz und Geld sparen.
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Die Antriebsschnittstelle Drive-Cliq eignet sich für die im Maschinenbau und der Industrie weit verbreiteten Sinamics-Umrichter. Siemens hat diese jetzt geberseitig offengelegt. Immer mehr Hersteller externer Messsysteme bieten ihre Produkte nun auch mit dieser Schnittstelle an, denn im Vergleich zu herkömmlichen Geberschnittstellen ist diese besonders leistungsfähig.
Schnittstelle für Messsysteme schafft 100 Mbit/s
Die Schnittstelle baut auf industriell bewährter Ethernet-Technik auf und bietet Echtzeit-Übertragungsraten von 100 Mbit/s: Nach nur 4,5 µs steht der aktuelle Geberwert dem Antriebsgerät zur Verfügung – bei nur minimalem Jitter.
Das ermöglicht eine sehr genaue Regelung: Die Maschinendynamik wird besser genutzt und die regelungstechnische Kontrolle anspruchvoller Prozesse verbessert. Doch nicht nur der Anwender, sondern auch der Maschinenhersteller profitiert von dieser Entwicklung: Die Auswahl an Sensortechnik für den direkten Anschluss wird immer größer (Aufmacherbild und Kasten).
Anders als die meisten Antriebsgeräte sind Sensoren und Messsysteme meist in Bereichen verbaut, die eine hohe IP-Schutzart und große Rüttelfestigkeit verlangen. Außerdem erfordern die in aller Regel kleinformatigen Sensorköpfe eine kompakte Anschlusstechnik.
Kompakte und robuste Anschlusstechnik im M12-Standard
Für die Antriebsschnittstelle Drive-Cliq stellt Siemens deshalb ab sofort fertig konfektionierte Leitungen mit M12-Steckverbindern nach DIN zur Verfügung. Die kompakten Metallstecker und Verbindungsbuchsen sind robust und bieten dank der Verschraubung einen festen Sitz, auch beim Einsatz an bewegten Maschinenteilen.
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