gesponsertCitizen-Drehtechnologie Komplexe Bauteile mühelos fertigen

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Citizen Machinery präsentiert auf der AMB 2024 Automationslösungen, verzahnt mit innovativer Drehtechnologie. Das Unternehmen zeigt, wie damit die leistungsstarken Cincom-Lang- und Miyano-Kurzdreh- automaten noch autonomer, vielseitiger und produktiver werden.

Palettieren leicht gemacht: Effiziente Abläufe dank automatisierter Roboterzelle.(Bild:  Citizen Machinery Europe GmbH)
Palettieren leicht gemacht: Effiziente Abläufe dank automatisierter Roboterzelle.
(Bild: Citizen Machinery Europe GmbH)

Automation in der industriellen Produktion von Serienteilen ist ein Dauerbrenner. Ein Grund dafür: Cobots wie auch Industrieroboter werden immer intelligenter und vielseitiger. Insbesondere Drehmaschinen eignen sich für unterstützende Systeme, da sie die vielen Vorteile, die eine Automation mit sich bringt, optimal ausreizen können. „Alles aus einer Hand“ – mit diesem Kundenwunsch sah sich Citizen daher in der Vergangenheit immer wieder konfrontiert. Deswegen eröffneten die Experten für innovative Drehtechnologie jüngst das Geschäftsfeld „Automation“: Heute sind die leistungsstarken Drehmaschinen, kombiniert mit kundenindividuell bauteilfokussierten Roboterzellen, aus den Schlüsselindustrien nicht mehr wegzudenken. Nun geht Citizen noch einen Schritt weiter: Zur AMB stellt das Unternehmen eine Standardlösung vor, die an alle Citizen-Anlagen adaptiert werden kann. Das senkt für alle die Kosten und macht den Einsatz variabler.

Markus Reißig, Geschäftsführer der Citizen Machinery Europe GmbH: „Wir erschließen für die Bauteilhersteller Technologiepotenziale, damit sie sich Wettbewerbsvorteile erarbeiten können. Davon können sie sich an unserem Messestand überzeugen.“(Bild:  Citizen Machinery Europe GmbH)
Markus Reißig, Geschäftsführer der Citizen Machinery Europe GmbH: „Wir erschließen für die Bauteilhersteller Technologiepotenziale, damit sie sich Wettbewerbsvorteile erarbeiten können. Davon können sie sich an unserem Messestand überzeugen.“
(Bild: Citizen Machinery Europe GmbH)

Markus Reißig, Geschäftsführer der Citizen Machinery Europe GmbH: „Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels und der Situation auf dem Ausbildungssektor sowie im Streben nach höherer Produktivität, Qualität und Nachhaltigkeit suchen Anwender vermehrt nach Automationslösungen, die unter anderem auch einen mannarmen Betrieb ermöglichen. In diesem Bereich liegt enormes Potenzial, das wir für die Bauteilhersteller erschließen. Dadurch erhalten sie durchgängige Technologie aus einer Hand. Wir achten darauf, dass die einzelnen Arbeitsschritte so einfach und automatisiert wie möglich gestaltet sind. Das minimiert Fehler und maximiert Erfolg.“

Die Vorteile von Citizen-Automationslösungen liegen auf der Hand: Durch die Integration von Automatisierungstechnologie in Citizen-Drehmaschinen können repetitive und zeitaufwendige Aufgaben automatisiert und damit hoch qualifizierte Mitarbeiter entlastet werden. Die Automatisierung ermöglicht eine höhere Präzision, gleichbleibende Qualität und Konsistenz bei der Bearbeitung, verkürzt Durchlaufzeiten und verbessert die Wettbewerbsfähigkeit. Gleichzeitig fördert sie nachhaltiges Produzieren durch effizientere Ressourcennutzung und reduziert Abfallmengen. Darüber hinaus ist es durch den Roboter und die automatischen Ladesysteme möglich, die Maschinen auch außerhalb der regulären Arbeitszeiten zu betreiben. So kann die Anlage die Bearbeitungsaufgaben in optimierten Zeiten ausführen und damit Materialien wie Ressourcen effizient nutzen.

Markus Reißig: „Citizen konstruiert und fertigt traditionell vieles inhouse, wodurch jede Maschine ganz nach dem Motto ,erst analysiert, dann individuell konfiguriert’ so kundenspezifisch wie nötig gestaltet ist. Versehen mit Zusatzoptionen oder Automationslösungen helfen sie den Anwendern, das Beste aus ihren Prozessen herauszuholen, sei es in Sachen Effizienz oder Qualität – oder einfach beidem zusammen.“

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Smarte Produktion dank maßgeschneidertem Automationskonzept

Ein Beispiel einer kundenindividuell „veredelten“, automatisierten Citizen-Anlagen-Lösung ist die Dietrich GmbH, Feindreher und Spezialist für Ventiltechnik aus Bretten-Gölshausen. Dank der Citizen-Dreh-und-Automatisierungstechnologie stellte das Unternehmen in einem Produktionsbereich die Komponentenfertigung auf eine prozessschlankere, autonome Fertigungseinheit um. Im vorliegenden Fall bei einer Hochpräzisions-Langdrehmaschine Cincom MC20 bei der Ausbringung: Dort fielen die Teile nach dem Drehvorgang unbearbeitet und ohne Qualitätskontrolle auf ein Fließband und mussten manuell entnommen, mit einem Rollierer nachbearbeitet werden und dann, vor der händischen Palettierung, die manuelle Qualitätskontrolle per Mikroskop durchlaufen.

Um diesen Prozess personalarm produktiver zu gestalten, entwickelte Citizen eine passgenaue Automatisierungsanlage, die verschiedene händische Prozessschritte ersetzt. So transportiert nun eine Handling-Einheit das Bauteil zu einem Roboter. Der greift die Komponente aus der Maschine und bringt sie zum Rolliersystem. Das glättet nicht nur die Oberfläche, sondern führt auch dank Sensoren bzw. entsprechender Messvorrichtungen die Qualitätskontrolle durch. Der Roboter greift nach dem Glättvorgang das Drehteil wieder und palettiert es. Dann wird die Palette zum Versand vorbereitet.

Markus Reißig: „Mit der Integration unserer Technologien heben wir unsere Drehautomaten auf neue Leistungslevel und verschaffen den Anwendern Wettbewerbsvorsprünge am Markt.“

Bearbeitungsvielfalt deutlich gesteigert

Die Cincom L20-3M12B5 mit einer zusätzlichen, schwenkbaren B-Achse mit angetriebenen Werkzeugen.(Bild:  Citizen Machinery Europe GmbH)
Die Cincom L20-3M12B5 mit einer zusätzlichen, schwenkbaren B-Achse mit angetriebenen Werkzeugen.
(Bild: Citizen Machinery Europe GmbH)

Neben leistungsstarken Miyano-Kurzdrehern zeigt Citizen auch innovative Cincom-Langdrehtechnologie auf der AMB. Ein Messe-Highlight wird dabei der Langdreher Cincom L20-3M12B5 sein. Citizen hat das Erfolgsmodell L20 mit einem Upgrade noch besser gemacht: So verfügt der L20-3M12B5 unter anderem über eine zusätzliche, schwenkbare B-Achse mit angetriebenen Werkzeugen sowie eine in der Gegenspindel bewegliche Y-Achse. Ein weiterer Vorteil ist, dass man ihre Führungsbuchse entnehmen kann. Auf diese Weise lässt sich der klassische Langdreher in kürzester Zeit zu einem Kurzdreher umbauen. Mit der um 155 Grad schwenkbaren B-Achse (von 110 Grad bis -45 Grad) können mit angetriebenen Werkzeugen hochpräzise komplexe 3D-Fräsoperationen umgesetzt werden, etwa für Produkte aus der Medizintechnik. Die simultane 5-Achs-Steuerung ermöglicht eine komplexere Bearbeitung und mehr Drehwerkzeuge. Das Zusammenspiel der neun Achsen und die Kombination aus angetriebenen und fest stehenden Werkzeugen sorgt für eine sehr hohe Bearbeitungsvielfalt.

Markus Reißig: „Unsere L20 ist unter anderem mit der LFV-Technologie für kontrollierten Spanbruch, der optionalen Integration von Lasertechnologie für besonders filigrane Hochpräzision sowie dem zusätzlich integrierbaren automatischen Werkzeugwechsler ATC ohnehin schon ein absolutes Performance-Kraftpaket. Mit der neuen Steuerung sowie den neuen Design-Features der L20-3M12B5 erhält der Kunde nicht nur mehr Freiheiten in der Bearbeitungsvielfalt, sondern er kann seine Fertigung auch noch produktiver und rentabler gestalten.“

Technologie-Eigenentwicklungen als Performance-Booster

Besonders leistungsfähig und einzigartig werden Cincom- und Miyano-Drehautomaten durch zusätzliche, von Citizen entwickelte Technologien. Die Steuerungssoftware im Rahmen von Industrie 4.0 ermöglicht zum Beispiel die Kommunikation von vernetzten Anlagen, sodass sie unkompliziert in ein bestehendes Netzwerk von ERP- und MES-Systemen eingeflochten werden können.

Mit der LFV-Technologie (Low Frequency Vibration Cutting), einer von Citizen entwickelten, universell einsetzbaren und hocheffizienten Zerspanungstechnologie mit optimaler Spanbruchkontrolle, werden Probleme wie unkontrollierte Wirrspäne und Aufbauschneiden – abhängig vom zu bearbeitenden Material – eliminiert.

Mit integrierbarer Lasertechnik im Drehautomaten verschiebt Citizen die fertigungstechnischen Grenzen etwa bei dünnwandigen Werkstücken oder im Mikrobereich. Neben der unübertroffenen Präzision überzeugt die exakte Reproduzierbarkeit, vor allem, weil sämtliche Teilprozesse auf einer Maschine stattfinden.

Mit mehr Werkzeugen zu mehr Produktivität

Die ATC-Technologie ermöglicht eine größere Werkzeugvielfalt und den Einsatz von bis zu 13 Werkzeugen – darunter 12 wechselbare und ein fest integriertes Werkzeug – in Kombination mit der B-Achse.(Bild:  Citizen Machinery Europe GmbH)
Die ATC-Technologie ermöglicht eine größere Werkzeugvielfalt und den Einsatz von bis zu 13 Werkzeugen – darunter 12 wechselbare und ein fest integriertes Werkzeug – in Kombination mit der B-Achse.
(Bild: Citizen Machinery Europe GmbH)

Dank der Citizen-ATC-Technologie (Automatic Tool Changer) zum automatischen Werkzeugwechsel wird etwa bei Citizen-Drehautomaten mit B-Achse die Werkzeuganzahl um ein Vielfaches gesteigert. Damit lässt sich die simultane Vorder- und Rückseitenbearbeitung im Superimposed-Modus optimal umsetzen. Das ermöglicht dem Bearbeiter jegliche flexible Bearbeitungsfreiheit.

Markus Reißig: „Ob Reshoring, Kosten- und Rationalisierungsdruck, Fachkräftemangel, Produktionsnachhaltigkeit, Arbeits- und Prozesssicherheit – sowohl kleine und mittelständische Unternehmen als auch Konzerne stehen vor der Herausforderung, Prozesse und Aufgaben immer wirtschaftlicher, effizienter und für die Mitarbeitenden so angenehm wie möglich zu gestalten. Wir unterstützen sie dabei. Die Verschmelzung unserer leistungsstarken Drehtechnologie mit maßgeschneiderter Automationstechnik führt zu kundenindividuellen Maschinengesamtkonzepten aus einem Guss. In der Serienproduktion Metall verarbeitender Unternehmen sorgen etwa unsere Automationslösungen für kostengünstige Herstellung, stabile Abläufe und steigern die Effizienz der Anlagen erheblich und eröffnen der industriellen Fertigung neue Möglichkeiten. Die Besucher unseres Messestandes können gespannt sein. Wir zeigen Lösungen auf, wie die Bauteilfertigung noch autonomer, mannarmer und insbesondere noch flexibler und profitabler gestaltet werden kann.“

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