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Dabei können Werkzeuge mit einem Gewicht bis zu 150 kg automatisch aus einem Magazin mit acht Plätzen eingewechselt werden. Die Schneide wird über eine unabhängige NC-Achse programmiert und kann zusammen mit der horizontalen Bewegung des Bettschlittens (Z-Achse) komplexe Innenkonturen mit Hinterschnitten bis zu einer Tiefe von 2000 mm und Oberflächenqualitäten von Ra = 1,6 µm erzeugen.
Bearbeitungszentrum bietet deutlich erhöhte Produktivität
Um die Qualitäten zu erreichen, bedarf es laut Seidel einer genauen Interpolation der beiden Achsen: „Mit diesem Maschinenkonzept haben wir die Produktivität um ein Vielfaches erhöht.“
Für einen französischen Auftraggeber werden derzeit Landebeine auf dem größten Maschinenkonzept in Schrägbettausführung bearbeitet. Das Bearbeitungszentrum N 60 MC besitzt einen Umlaufdurchmesser von 1600 mm und eine Spindelbohrung von 265 mm. Eine der vielen Besonderheiten ist die Verwendung eines zweiten CNC-Dreh-Fräsaggregats mit separatem Schlitten. Dadurch sind Schrupp- und Schlichtbearbeitungen in einem Maschinenkonzept vereint.
Frässpindel mit 890 Nm großzügig konzipiert
Um bei der Schruppbearbeitung den größeren Kräften und der höheren Dynamik gerecht zu werden, wurde die Frässpindel mit 890 Nm großzügig konzipiert. „Zusätzlich“, so Seidel, „wurde die Spindellagerung im Vergleich zu einem konventionellen Fräsaggregat um mehr als 50% vergrößert; sie sorgt somit für maximale Stabilität während der Bearbeitung.“ Außerdem könne damit der Wartungsaufwand signifikant reduziert werden.
Die Verfahrwege des Fräsaggregats betragen 700 mm in der Y- und 820 mm in der X-Achse. Durch die Verwendung einer zusätzlichen B-Achse sind fünfachsige Komplettbearbeitungen in einer Aufspannung möglich. Das Fräsaggregat zum Schlichten wurde mit einem Drehmoment von 680 Nm ausgelegt und bietet Verfahrwege von 900 mm in Y- und 1030 mm in X-Richtung.
Niles-Simmons-Hegenscheidt GmbH, Halle 3, Stand B11
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