Wieder Jobs weg Konjunkturflaute trifft Trumpf! 1.000 Stellen fallen weg!

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Es erwischt immer mehr Unternehmen! Aufgrund der Konjunkturflaute will jetzt auch der Maschinenbauer Trumpf in den nächsten Monaten rund 1.000 Jobs streichen, wie die dpa erfahren hat ...

Die Trumpf-Chefin Nicola Leibinger-Kammüller kommt aufgrund der Investitionszurückhaltung der Kunden nicht mehr darum herum, Stellen abzubauen. Das trifft, wie heute bekannt wurde, rund 1.000 Mitarbeiter.(Bild:  Trumpf)
Die Trumpf-Chefin Nicola Leibinger-Kammüller kommt aufgrund der Investitionszurückhaltung der Kunden nicht mehr darum herum, Stellen abzubauen. Das trifft, wie heute bekannt wurde, rund 1.000 Mitarbeiter.
(Bild: Trumpf)

Am Stammsitz Ditzingen sollen nach Aussage von Trumpf rund 430 von insgesamt 6.200 Stellen abgebaut werde. Auch in Gerlingen, Leonberg-Höfingen und Hettingen werde es zum Stellenabbau kommen. Die Trumpf-Entscheider erklären: „Auch wir können uns nicht mehr der seit fast zwei Jahren anhaltenden globalen Konjunkturschwäche entziehen!“ Aufgrund der damit verbundenen Auftragsrückgänge sei man nun gezwungen, die Struktur anzupassen. Man komme einfach nicht darum herum, dabei auch Stellen abzubauen. Der Wegfall der Jobs soll aber auch bei Trumpf möglichst sozialverantwortlich geschehen. Die Gespräche mit dem Betriebsrat dazu laufen, wie es weiter heißt. Im Geschäftsjahr 2023/24 (jeweils Anfang Juli bis Ende Juni) war die Mitarbeiterzahl bei Trumpf noch um über 650 Personen gestiegen. Ende Juni 2024 beschäftigte das Familienunternehmen rund 19.000 Mitarbeiter – davon gut 9.500 in Deutschland.

Investitionsangst plagt am Ende Trumpf

Trumpf fertigt Werkzeugmaschinen für die Blechbearbeitung und ist auch sehr bekannt für seine Lasersysteme. Der Mittelständler hat aber bereits länger mit der schwachen Konjunktur zu kämpfen. Viele Kunden haben sich nach Angaben von Trumpf-Chefin Nicola Leibinger-Kammüller zuletzt in Sachen Investitionen zurückgehalten. Die Bilanz fiel im oben bereits genannten Geschäftsjahr damit schlechter aus als erwartet. Und bereits damals hatte Trumpf ein Sparprogramm aufgesetzt. Das betraf unter anderem Geschäftsreisen und Beratungsleistungen. Für das laufende Jahr peile das Management bei den Kürzungen ein Volumen von 250 Millionen Euro an. Seit vergangenem September müssen deshalb auch Hunderte Beschäftigte in Ditzingen bererits Gehaltseinbußen hinnehmen, weil deren Arbeitszeit reduziert wurde.

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