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MAG-Schweißen

Kran-Giganten verlangen einen sicheren Schweißprozess

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Schon seit vielen Jahren leistet die STS Schweißtechnische Anlagen GmbH, Kornwestheim, im Ehinger Werk wertvolle Beratung, rüstet es mit Schweißgeräten wie mit schweißtechnischem Zubehör aus, garantiert den reibungslosen Service und vermittelt Fachwissen. Mitte 2007, bereits kurz nach der Markteinführung des neuen MAG-Verfahrens EWM-Force-Arc in Verbindung mit der hochdynamischen Inverter-Schweißstromquelle Phoenix 521 Puls, stellte Wilfried Dohrmann von STS die Innovation wo vor.

Force-Arc macht MAG-Schweißen sicherer

Force-Arc eröffnete die Perspektive, den MAG-Prozess im Vergleich zu herkömmlichen Stromquellen weitaus sicherer durchzuführen. Dazu Reinhard Örtl: „Zunächst informierten sich meine Kollegen der Schweißaufsicht über die Vorteile, die uns das neue Schweißverfahren bringen könnte. Der Hersteller versprach einen besonders richtungsstabilen konzentrierten Lichtbogen mit hohem kinetischen Druck für erwünscht tiefen Einbrand und besonders gute Wurzelerfassung und keine Bindefehler. Diese Eigenschaften kommen unserer Schweißweise – ausschließlich Strichraupentechnik, insbesondere bei unseren Rohrkonstruktionen – sehr entgegen.“

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Auf Force-Arc eingestimmt, unternahm Sascha Wilde aus dem Team die ersten Schweißversuche damit im Westerwälder Technologiezentrum von EWM. Dazu bemerkt Sascha Wilde: „Diese Versuche haben auf Anhieb überzeugt, kurz darauf haben wir das erste Schweißsystem angeschafft. Im Frühjahr 2009 sind dann die größeren Mengen gekommen. Heute sind 15 Systeme vom Typ Phoenix 521 Force-Arc Puls mit Doppelkoffer in unserer Produktion.“

Auch versteckte Schweißnähte sind gut zugänglich

Und er ergänzt: „Das neue Verfahren hat uns die erhoffte und versprochene Prozesssicherheit gebracht und ist damit dem herkömmlichen MAG-Verfahren eindeutig überlegen.“ Auch die Steigerung der Schweißnahtqualität beurteilt Wilde: „Eindeutig ja.“

Otto Schrode sieht noch einen weiteren Vorteil des neuen Fügeprozesses: „Es gibt Nähte an Bauteilen, die trotz durchdachter Konstruktion für den Schweißbrenner, mit MAG-Standard betrieben, schwer zugänglich sind. Auch hier hilft uns der druckvolle Lichtbogen von Force-Arc weiter. Er brennt noch mit einem sehr langen freien Drahtende (Stick-out bis zu 40 mm) konzentriert und stets in der Spur.“

Schweißer langsam an die neue Schweißtechnik herangeführt

Auf die von der Neuerung Betroffenen, die Schweißer im Betrieb, angesprochen, führt Schrode aus: „Selbstverständlich waren unsere Fachkräfte in den Prozess der Entscheidungsfindung eingebunden. Bei der Einführung sind wir zudem behutsam in kleinen Schritten vorgegangen. Unsere Mitarbeiter waren über Jahre die gleichen Maschinen gewohnt, kannten deren Eigenschaften, Stärken und Schwächen. Für den reibungslosen Übergang auf die neue Schweißtechnologie wurden daher zunächst nur einige Arbeitsplätze mit der Phoenix Force-Arc ausgestattet, die Schweißer auf die Charakteristik des neuen Lichtbogentyps geschult, dessen Vorteile erörtert und erprobt. Schnell erkannten sie auch, was uns bei der Auswahl der Stromquelle besonders wichtig war: wie unkompliziert und reproduzierbar die idealen Schweißparameter zu finden sind, wie einfach sich die Maschine einstellen und regeln lässt.“

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