„Impossible Statue“ Künstliche Intelligenz und Zerspanungs-Know-how schaffen einmaliges Kunstwerk

Quelle: Pressemitteilung von Sandvik Coromant 7 min Lesedauer

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Sandvik Coromant hat ein Kuriosum geschaffen! Denn Werke von Michelangelo, Rodin, Kollwitz, Kotaro und Savage wurden per KI, digitalem Zwilling und Zerspaungsexpertise miteinander verschmolzen.

Kunst-Kombination durch Sandvik Coromant! Im April wurde diese 500 Kilogramm schwere, 150 Zentimeter hohe und nicht zuletzt spanend hergestellte „Impossible Statue“ im Tekniska Museet, dem schwedischen Nationalmuseum für Wissenschaft und Technik, offiziell eingeweiht. (Bild:  Sandvik Coromant)
Kunst-Kombination durch Sandvik Coromant! Im April wurde diese 500 Kilogramm schwere, 150 Zentimeter hohe und nicht zuletzt spanend hergestellte „Impossible Statue“ im Tekniska Museet, dem schwedischen Nationalmuseum für Wissenschaft und Technik, offiziell eingeweiht.
(Bild: Sandvik Coromant)

Kunstwerke aus Metall sind eigentlich nichts Neues. Man denke an die Freiheitsstatue oder den Eiffelturm. Und denjenigen, die mit zeitgenössischer Kunst vertraut sind, fällt vielleicht sofort der Chicago Picasso oder Sir Anthony Gormleys Engel des Nordens ein. Doch lassen sich auch mehrere berühmte Kunstwerke sozusagen miteinander zu einem neuen Kunstwerk kombinieren? Ja, das geht, sagt Sandvik Coromant.

Denn Sandvik Coromant hat gemeinsam mit der Sandvik Group eine „Impossible Statue“ entwickelt, die in die Geschichte eingehen wird, wie die Experten glauben. Denn die Skulptur wurde mithilfe von KI-Modellierung und modernsten Fertigungssystemen aus rostfreiem Stahl hergestellt. Um einige der berühmtesten Künstler der Geschichte, deren Lebenszeiten sich über letzten 500 Jahre erstrecken, zu repräsentieren, vereint die Skulptur in sich die dynamischen Posen von Michelangelo, die muskulöse Kunst von Auguste Rodin, die dunklen Töne von Käthe Kollwitz, den japanischen Einfluss von Takamura Kotaro und die inspirierende Herausforderung von Augusta Savage.

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Kunst kommt von Können – das war auch nötig!

Als die Sandvik-Coromant-Ingenieure Henrik Loikkanen und Jakob Pettersson allerdings den Auftrag erhielten, eine entsprechen KI-generierte Synthese einiger der berühmtesten Kunstwerke der Geschichte aus rostfreiem Stahl zu erstellen, wurde ihre zerspanungstechnische Expertise auf eine harte Probe gestellt, heißt es.

Das Ergebnis ist eine 500 Kilogramm schwere und 150 Zentimeter hohe „Impossible Statue“, die im April 2023 im Tekniska Museet, dem schwedischen Nationalmuseum für Wissenschaft und Technik, offiziell eingeweiht wurde. Noch nie, betont Sandvik Coromant, wurde eine Statue auf diese Weise hergestellt. Deshalb stelle sich die Frage, wie es Loikkanen, Pettersson und dem Projektteam gelungen sei, diese Mischung aus Kunst und Wissenschaft, Vergangenheit und Zukunft zu erschaffen?

Das Design der „Impossible Statue“ war demnach nicht trivial. Loikkanen erinnert sich: „Wir benötigten eine extrem genaue digitale Simulation, um die Statue bearbeiten zu können. Die digitale Fertigung ermöglichte es aber, den gesamten komplexen Bearbeitungsprozess im Voraus zu testen. Die einzige Zeit, die man an der Maschine verbringen musste, war die tatsächliche Produktionszeit für die spanende Bearbeitung des Edelstahl-Rohmaterials. Das bedeute auch, dass während des gesamten Projekts keinen einzigen Ausschuss produziert wurde.

Künstliche Intelligenz schafft unmögliches Kunstwerk

Künstliche Intelligenz gibt es eigentlich schon seit einiger Zeit. Denn „intelligente“ Maschinen übernehmen Aufgaben, für die normalerweise menschliche Intelligenz erforderlich ist. Dazu gehören visuelle Wahrnehmung, Spracherkennung, Entscheidungsfindung, Sprachübersetzung und Problemlösung. Das Konzept reicht Jahrzehnte zurück. Denn das erste Programm wurde 1951 von Christopher Strachey geschrieben, dem späteren Leiter der Programmierforschungsgruppe an der Universität Oxford. Mit dem Aufkommen neuer dialogorientierter KI-Programme wie Bard von Google und „ChatGPT“ eröffneten sich jedoch weitere Anwendungsmöglichkeiten. Heute scheinen die Möglichkeiten der KI nahezu unbegrenzt und sie kann sogar Kunst schaffen, wie diese Story hier beweisen will.

Nachdem die Experten bei Sandvik Coromant einen 2D-Entwurf erstellt hatten, der die Stile der fünf oben genannten Künstler vereint, begann das Unternehmen damit, das Modell in ein vollständiges 3D-Bild umzuwandeln. Das geschah mithilfe von sogenannten Tiefenschätzern zur Erstellung des 3D-Modells, menschlichen Posenschätzern zur Verfeinerung des Körpers, Videospielalgorithmen zur Erzeugung realistischer Strukturen und einer speziellen künstlichen Intelligenz zur Wiederherstellung feiner Details, die in den vorangegangenen Schritten verloren gegangen waren. So konnten die Schweden das Design in die Realität umsetzen. Per Mastercam-Software wurde dann die neue Statue mit über 6 Millionen Oberflächen und komplexen Details erstellt, wie die Protagonisten betonen.

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