Schutzgasschweißen Kuka bringt zwei neue Schweißroboter in Hollow-Wrist-Bauweise auf den Markt
Roboterhersteller Kuka baut mit den zwei neuen Robotern KR 16 arc HW und KR 16 L8 arc HW sein Produktportfolio im Bereeich Schweißen weiter aus. Spezialdisziplin der beiden Roboter ist das Schutzgasschweißen.
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Beide Neuheiten am Robotermarkt zeichnen sich durch eine Hohlwellenkonstruktion (Hollow Wrist) mit 50 mm großer Durchlassöffnung aus. Durch sie können alle gängigen Schweißpakete integriert werden. Die neuen Robotertypen haben laut Kuka eine Wiederholgenauigkeit von weniger als +/- 0,05 mm. Die Schutzklasse IP54 attestiert ihre Eignung selbst für raue Umgebungen, wie sie im Schweißbereich vorherrschen.
Endlos drehende Achse 6 sorgt für höhere Produktivität
Die endlos drehende Achse 6 spart Zeit. Durch das Zusammenspiel mit leistungsstarken Motoren und dem geringen Eigengewicht von 245 bzw. 238 kg verspricht der Hersteller eine sehr hohe Produktivität der Neulinge. Der Schweißroboter KR 16 arc HW mit bis zu 16 kg Traglast eignet sich speziell zum Schweißen größerer Bauteile – etwa bei Dickblechanwendungen. Kommt es dagegen auf die Reichweite an, kann der KR 16 L8 arc HW mit bis zu 2.015 mm seiner Trümpfe ausspielen.
Hohlwellenkonstruktion sorgt für mehr Steifigkeit und geringere Vibrationen
Nach der Einführung des ersten Kuka-Roboters in Hollow-Wrist-Bauweise im Jahr 2007 – es war seinerzeit der KR 5arc HW – setzt der Augsburger Roboterbauer nun auch bei den beiden neuen Roboter-Typen diese Konstruktionsbauweise fort. So habe sich der optimierte Arm mit beidseitiger Lagerung in der Roboterhand im Produktionsumfeld bewährt. Die Hohlwellenkonstruktion sorge für mehr Steifigkeit, weniger Vibrationen und Unempfindlichkeit bei kleineren Kollisionen.
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