Unrentabel Kuka will 250 Stellen streichen

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Der Roboterhersteller Kuka plant nach Angaben der dpa einen deutlichen Stellenabbau in seiner Sparte für automatisierte Produktionsanlagen.

Kuka will Hunderte von Stellen streichen(Bild:  Kuka)
Kuka will Hunderte von Stellen streichen
(Bild: Kuka)

Kuka will 250 Stellen bei seiner Anlagenbautochter streichen, wie jetzt gemeldet wurde. Wie die Augsburger Allgemeine heute berichtete, ist das in Etwa die Hälfte des Bereichs Systems am Unternehmenssitz in Augsburg. Außerdem sollen die Mitarbeiter laut dem Bericht auf 10 Prozent ihres Gehalts verzichten. Ein Unternehmenssprecher wollte diese Zahlen am Mittwoch erst gar nicht kommentieren. Es sei seit Jahren so, dass der Anlagenbau schlecht läuft, so der Sprecher.

Kuka-Anlagenbau läuft schon Jahre nicht gut

Das sei aber nicht das Kerngeschäft von Kuka. Die Sparte mache nur etwa vier Prozent des Gesamtumsatzes aus. Die bereits angekündigte Restrukturierung des Bereichs Kuka Systems werde derzeit umgesetzt. Dafür laufen die Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie es weiter heißt. Erst nach dem Abschluss will sich Kuka zu den Schritten äußern, die den Anlagenbau wieder profitabel machen sollen. Falls Stellen wegfallen, sollten die Mitarbeiter möglichst in anderen Bereichen bei Kuka weiterbeschäftigt werden. Denn in anderen Geschäftsfeldern würden neue Stellen entstehen. Kuka beschäftigt rund 3.750 Menschen in Augsburg, weltweit hat der Roboterbauer etwa 15.000 Angestellte.

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