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Die Schritte heißen Reduce, Re-use und Recycle
Diese drei Begriffe sind stringent nacheinander einzuhalten, damit das gesteckte Ziel erreicht werden kann:
Hinter Reduce verbirgt sich der Gedanke, den Materialeinsatz für die jeweilige Anwendung so weit wie möglich zu reduzieren und auf diese Weise Ressourcen zu schonen – natürlich immer unter Vorgabe vollständiger Sicherheit und Funktionalität.
Ressourcenschonung durch Reduce lässt sich auf vielfältige Weise umsetzen: Durch ein intelligentes Produktdesign, die Reduzierung des Rohstoffeinsatzes, Materialaustausch sowie durch besonders energieeffiziente Produktionsverfahren. Der Geschäftsbereich Pöppelmann-K-TECH erzielt beispielsweise durch einen Austausch von Metall gegen Kunststoff, die Verwendung innovativer Werkstoffe wie Organobleche sowie den Einsatz innovativer Verfahren wie Thermoplastisches Schaumspritzgießen besondere Erfolge, die mit Material- und Gewichtsreduzierung zu Ressourcenschonung beitragen. In den Divisionen Pöppelmann-FAMAC und Pöppelmann-TEKU werden durch den Einsatz des effizienten Thermoform-Verfahrens besonders dünnwandige Verpackungen respektive Pflanztöpfe und -trays erzeugt, die ebenfalls mit einem reduzierten Materialeinsatz für mehr Nachhaltigkeit stehen.
Mit Re-use soll die Wiederverwendung der Kunststoffelemente von Pöppelmann erreicht werden, bevor man sie ersetzt. So werden etwa in der Division Pöppelmann-TEKU auch Mehrweg-Trays für den Erwerbsgartenbau produziert.
Recycle schließlich sorgt dafür, dass Elemente oder Komponenten der Pöppelmann-Produkte so weit wie möglich der Wiederaufbereitung zugeführt und neu genutzt werden.
Spezialfokus Recycling:
Die Nutzung von Recyclingmaterialien ist seit Langem ein wichtiger Bestandteil des Nachhaltigkeitskonzepts der Pöppelmann-Gruppe. Die neue strategische Initiative Pöppelmann blue bündelt nun unternehmensweit alle Aktivitäten, die eine durchgängige Kreislaufwirtschaft durch ein optimiertes Recycling zum Ziel haben. Damit will das Unternehmen die Wiederverwertungsquote von Kunststoff aus dem Verpackungsabfall erhöhen und Materialkreisläufe schließen. Pöppelmann blue steht damit in Übereinstimmung mit den Zielen der EU-Kunststoffstrategie. „Im Recycling sehen wir die effizienteste Nutzung der Rohstoffe und unserer Produkte – und langfristig eine Reduzierung von Kunststoffneuware. So streben wir, wo es möglich ist, einen geschlossenen Materialkreislauf an“, erklärt Matthias Lesch, Leiter Marketing, Innovation und Vertrieb. Dabei stammt der dabei verwendete Kunststoff aus ein und derselben Wertschöpfungsstufe. In der Praxis heißt das beispielsweise, dass eine Verpackung im gelben Sack landet und nach dem Wiederaufbereitungsprozess auch wirklich wieder zu einer Verpackung wird, erklärt Lesch.
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