Anbieter zum Thema
Fraunhofer-Institut ISI prognostiziert rückläufigen Kupferbedarf
Die Nachfrage nach Kupfer wird nicht zuletzt dadurch beeinflusst, dass hohe Preise die Alternativensuche anheizen. Diesem Substitutionsdruck, der die Nachfrage eher mindert, steht der steigende Kupferbedarf für die Anwendung in Zukunftstechniken entgegen. Dr.-Ing. Luis Tercero Espinoza vom Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI, Karlsruhe, wies auf den erwarteten Kupferbedarf für Elektroautos hin, nannte Substitutionsbeispiele und neue Anwendungen.
Sein Institut prognostiziert durchaus einen Nachfragerückgang größeren Umfangs, wie er feststellte: „Wir sind der Meinung, dass Kupfer im Bereich Wasserversorgung und in der Architektur – etwa Kupferdächer – erheblich unter Druck steht.“ Das habe auch mit der Konkurrenz zu anderen Materialien zu tun. So seien etwa Kunststoffrohre mittlerweile weit verbreitet. Es gebe aber auch Indizien für einen Mehrbedarf an Kupfer: für Düsen zur Herstellung winziger Computerteile oder dem Gebrauch von Kupferkomponenten zur Gewinnung von Solar- und Windenergie.
(ID:30335600)