Rollladenstabproduktion

Kurze Rüstzeiten an Profilieranlagen ermöglichen schnelle Produktwechsel

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Mit neuer Biegetechnik eine Vielfalt an Kastenformen herstellen

Bisherige Rollladenkästen unterscheiden sich neben ihrer Farbe nur durch eine runde oder eckige Form. Eine neue Biegetechnik erlaubt jetzt, eine große Vielfalt an Kastenformen herzustellen. Bei eckigen Formen lassen sich die Kantenlängen beliebig und stufenlos verändern, bei den runden Formen gilt das gleiche für die Radien. Standardmäßig können die Kastengrößen je nach Kastengrundform im Bereich von 80 beziehungsweise 137 bis zu 310 mm angewählt werden. Optional sind sogar noch größere Kästen bis 410 mm möglich. Die Kastenlänge kann bis zu 7 m betragen.

Lackierte Aluminiumoberflächen sind empfindlich gegen Beschädigungen. Auf dem Weg vom Hersteller zum Endkunden lassen sich Beschädigungen auf ungeschützten Oberflächen nicht immer vermeiden. Einen Ausweg bietet Vormaterial, das mit einer Schutzfolie beschichtet ist: Diese Schutzfolie wird vor der Rollladenanlage automatisch aufgebracht und durchläuft den gesamten Fertigungsprozess. Erst am Einbauort wird sie entfernt, um kostspielige Reklamationen und verärgerte Kunden zuvermeiden.

Anlagenkonzept geht nicht zu Lasten der Produktivität

Die Vielseitigkeit des neuen Anlagenkonzeptes geht nicht zu Lasten der Produktivität. Die Umrüstzeit bei einem Produktwechsel liegt im Bereich einiger Minuten. Alle 40 s verlässt dann ein kompletter Rollladenkasten die Anlage. Zudem kann die Kastenanlage bei Kästen von bis zu 2 m Länge sogar 2 Kästen gleichzeitig produzieren. So müssen Kunden also nicht lange auf ihren individuellen Rollladenkasten warten.

Auch der Rollladenproduzent hat Grund zur Freude, denn aufgrund der Produktivität der Gesamtanlage braucht er auch bei hoher Variantenvielfalt keine Einbußen der Wirtschaftlichkeit seiner Fertigung zu befürchten.

* Heinrich Weber ist Bereichsleiter Vertrieb bei der Dreistern GmbH in 79641 Schopfheim.

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