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Das zeigen auch die Erwartungen der Kaufinteressenten von Elektroautos. Bei ihnen steht ein flächendeckendes Netz an erster Stelle, noch vor einer möglichst kurzen Ladezeit und größerer Reichweite.
Rittal als Partner für Elektroauto-Stromtankstellen
Beim Aufbau einer solchen Ladeinfrastruktur sieht sich Rittal als leistungsstarker Partner der Betreiber (Stromversorger, Stadtwerke und Kommunen) und Fahrzeughersteller. Als Spezialist für Outdoor Packaging verfügt das Unternehmen über eine umfassende Kompetenz in den Bereichen Verkehrstechnik und Systemintegration.
Dies belegen erfolgreich realisierte, komplexe Infrastrukturlösungen, wie die Entwicklung und Herstellung von Gehäusesystemen für die Verkehrstelematik, also Maut- und Verkehrsleitsysteme. Aus dem Outdoorbereich wird darüber hinaus auf fundierte Erfahrungen zum Schutz der Stromtankstellen vor Vandalismus zurückgegriffen.
Aufgrund der Kompetenz in der spezifischen Gehäusethematik und der Produktions- und Logistikkapazitäten ist Rittal darüber hinaus einer der wenigen Hersteller, die die benötigten Stückzahlen an Stromtankstellen bei Bedarf nicht nur bundesweit, sondern auch international zur Verfügung stellen können.
Stromtankstellen für Elektroautos benötigen kompatible Stecker
Die Infrastruktur ist aber nur die eine Seite. Mindestens genauso wichtig ist der einheitliche Standard. Erste Konzepte, wie dieser aussehen könnte, hat das Unternehmen bereits im vergangenen Jahr vorgestellt. Jetzt wurde die Lösung weiter optimiert und zu einem funktionsfähigen Stromtankstellen-Konzept entwickelt. So muss beispielsweise die Anschlusstechnik zumindest auf der Zapfseite kompatibel sein.
Dies soll ein handlicher, siebenpoliger Steckverbinder sicherstellen, der aktuell in den Normungsgremien diskutiert wird. Weitere Forderungen betreffen Ladeart, Kommunikation und Identifizierung. Wenn es gelingt, die Ladeinfrastruktur zu standardisieren, wird Deutschland weiterhin dem Image eines Innovationsstandorts gerecht.
Elektroauto-Ladestation mit Gehäuse in Schutzart IP54
Das Ladesystem ist in den Abmessungen 1300 mm × 300 mm × 250 mm wahlweise in den Materialien Edelstahl oder Aluminium erhältlich. Serienmäßig verfügt die Ladestation über einen doppelwandigen Gehäuseaufbau in Schutzart IP54 (Bild 1), der ideale klimatechnische Voraussetzungen für einen zuverlässigen Betrieb der eingebauten Elektronik schafft.
Der Aufbau des elektrischen Ladesystems ist wahlweise ein- oder dreiphasig für 16 bis 63 A ausgelegt. Als Überwachungs- und Schutzeinrichtungen sind für jeden Ladepunkt elektronische Wirkleistungszähler beziehungsweise Fehlerstromschutzschalter integriert. Die Ladesäule ist mit zwei Steckplätzen ausgestattet.
Ladezustandsanzeigen informieren Elektroauto-Fahrer über aktuellen Stand
An den Rändern des Gehäuses sorgen vier Designblenden nicht nur für ansprechende Optik, sondern im Ernstfall auch für den Schutz der Elektronik, beispielsweise bei leichten „Park-Remplern“ im Alltagsbetrieb. Und der beleuchtete Steckereingriff hilft dem Nutzer, die Ladesäule auch nachts betreiben zu können. Zusätzliche Sicherheit schaffen die Ladezustandsanzeigen, die den Fahrer über den Lade- und Funktionszustand informieren.
Ein modularer Innenaufbau ermöglicht den Einbau von Montageplatten und Schienensystemen (Bild 2). Mit diesen Leistungsmerkmalen steht dem Nutzer eine multifunktionale Ladestation für alle Anforderungen von einfach bis extrem zur Verfügung. Weitere Ausstattungen reichen von einem Touchdisplay für die Bedienung über integrierte Lesegeräte für Kunden-, Guthaben- oder auch Servicekarten.
Jörg Maschuw ist Leiter Branchenmanagement Elektromobilität bei der Rittal GmbH & Co. KG in 35745 Herborn; Hans-Robert Koch ist in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei Rittal tätig.
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