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Neuere Entwicklungen auf Basis längerer Diodenlaser-Wellenlängen ermöglichten mittlerweile sogar die Verbindung zweier transparenter Kunststoffe. Frank Brunnecker von LPKF: „Es sind neue Produkte mit langen Wellenlängen zwischen 1470 und 1550 nm mit ausreichend Laserleistung verfügbar, die eine ausreichend hohe intrinsische Absorption in für kürzere Wellenlängen transparenten Kunststoffen ermöglichen, sodass diese gefügt werden können.“
Klar-klar-Verbindungen fordern Laser-Kunststoffschweißen heraus
In diesem Spektralbereich seien die meisten Kunststoffe auch ohne Absorberzusatz absorbierend für den Laserstrahl. „Die Herausforderung bei jeder Laserschweißung besteht in der Abstimmung zwischen Bauteildesign und -material, einem geeigneten Laserschweißprozess sowie der richtigen Anlagentechnik.“ Solche Klar-Klar-Verbindungen mit höchsten visuellen Ansprüchen würden immer wichtiger, insbesondere in der Medizintechnik, wo es auf eine besonders sichere und hygienische Verarbeitung ankomme.
Der Laserprozess sei abriebfrei und benötige keine Zusatzstoffe wie Klebstoffe. Darüber hinaus biete das Laserschweißen gleich mehrere Möglichkeiten der Qualitätssicherung im Prozess. Bruns erläutert: „Beispiele sind die Fügewegüberwachung, die Pyrometerkontrolle der Erwärmung der Schweißnaht oder auch die patentierte Reflexionsdiagnostik, die den erfolgreichen Schweißvorgang sicher detektiert.“
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