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Reduzierte Prozesszeiten
Die Erfahrung der Formenbauer aus Lauert fließt aber auch zurück an den Maschinenlieferanten. So konnte man in gemeinschaftlicher Arbeit beispielsweise Prozesszeiten reduzieren und die Oberflächenqualitäten optimieren. „Dieses Know-how hat uns inzwischen zu einem Entwicklungspartner von DMG Mori im Laserbereich gemacht“, gibt Thorsten Michel einen Einblick in die enge Kooperation. Diese Partnerschaft trägt bereits jetzt große Früchte.
Robustere Werkzeug-Oberflächen
„Die Prozesse rund um die aus Aluminium gefertigten Schäumwerkzeuge haben wir in den vergangenen Monaten so weit optimiert, dass wir diese Arbeit als nahezu beendet betrachten können“, freut sich Thorsten Michel über die bisherigen Erfolge. Die Durchlaufzeiten hätten ein wirtschaftliches Maß erreicht und die Haltbarkeit einer gelaserten Aluminiumoberfläche sei aufgrund der starken Hitzeeinwirkung im Herstellungsprozess deutlich höher als nach einem Ätzvorgang. Für die mit der Lasertec Shape gefertigten Oberflächen in Schäumwerkzeugen habe man sogar ein Patent angemeldet. Nun richtet sich der Blick weiter nach vorn: „Bis Ende des Jahres werden wir auch die Bearbeitung von Stahlwerkzeugen auf diese Weise voran treiben.“
Weitere Lasertec-Anlagen im Auge
Die innovative Lasertechnologie sieht Thorsten Michel als hervorragende Grundlage für das Wachstum seines Unternehmens: „Angesichts der großen Nachfrage im Markt werden wir weiter wachsen.“ Das bedeute eine bauliche Vergrößerung und auch den Ausbau von Lohnarbeit mit der eigenen Spritzgussabteilung. Darüber hinaus ist die Anschaffung einer weiteren Lasertec-Maschine im Gespräch. Konkret denkt Thorsten Michel über eine Lasertec 210 Shape oder eine Lasertec 340 Shape nach, um auch größere Werkstücke bearbeiten zu können. MM
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