Diamantwerkzeug-Bearbeitung

Laser-Weltpremiere schärft das härteste Material der Welt

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Auch bei anderen Härtefällen punktet das Laserschärfen

Nicht zu verachten ist auch, dass auf der Lasersmart 510 sowohl das Schärfen von Schneidkanten als auch die wirtschaftliche PKD-Bearbeitung erfolgen kann, wie Rollomatic weiter ausführt. So kann der Anwender stets die für seine Anwendung jeweils passende Bearbeitungsmethode auswählen und lastet seine Maschine dabei auch optimal aus – inklusive der entsprechenden Flexibilität, heißt es weiter. So punkte der Smartsharpening-Prozess auf der Lasersmart 510 gleich zweifach attraktiv. Und zwar einmal für Hersteller reiner Hartmetallwerkzeuge als auch für Unternehmen, die sowohl Hartmetall- als auch PKD- respektive CVD-beschichtete Werkzeuge anfertigen.

Bei der Entwicklung der Anlage half Rollomatic die reiche Erfahrung in Sachen Schleifmaschinenproduktion, merkt der Hersteller an. Deshalb sei die Lasersmart 510 ein absolut ausgereiftes und zuverlässiges System: Fünf interpolierende Achsen mit Linear- und Servomotoren bilden dabei die Basis, mit der Wendeschneidplatten und Schaftwerkzeugen aus ultraharten Materialien wie PKD, cBN, CVD, MKD oder Naturdiamant bearbeitet werden können, heißt es. Vier eingebaute Kameras überwachen das Ganze und bilden dabei alle Vorgänge der Maschine auf der Steuerung ab. Das reiche vom Roboter bis hin zum Messtaster. Besonders das Einmessen der Werkzeuge läuft laut Rollomatic so wesentlich effizienter und bedienerfreundlicher ab als es bisher der Fall war.

Fazit:

Werkzeuge mit dicken CVD-Schichten sind auf Höchstleistungen in der Zerspanung abrasiver Materialien ausgelegt, erinnert Rollomatic. Der neue Smartsharpening-Prozess wertet sie noch zusätzlich auf, indem er ihnen relativ einfach, und vor allem schnell, extrem scharfe Schneidkanten verleiht. Vergleiche mit konventionellen Diamantwerkzeugen zeigten, dass Dickschicht-Werkzeuge eine signifikant höhere Standzeit haben. „Damit entwickeln sich diese Werkzeug zur wirtschaftlicheren Alternative zu den meist deutlich teureren PKD-Varianten“, gibt Peter zu bedenken.

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