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Oberflächentechnik

Laserauftragschweißen zur Reparatur von Innenkonturen

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Zum Vergleich: Konventionelle Standardbearbeitungsköpfe benötigen einen Öffnungsdurchmesser der Innenkontur von mindestens 100 mm.

Am Fraunhofer ILT hat man die notwendigen Verfahrensparameter für den Beschichtungsprozess erarbeitet. Pallas definiert die Designvorgaben für Optik, Art der Laserquelle, Strahlengang und Geometrie. Auch die Fertigung des Bearbeitungskopfs, die Applikationstests, die Implementierung und der After-Sales-Service werden vom Fachbetrieb für Oberflächentechnik übernommen. Ziel dieser Aufgabenteilung ist es, am Markt eine Komplettlösung anzubieten – inklusive der Innenbeschichtung als Dienstleistung.

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Verschiedene Bearbeitungsköpfe für unterschiedliche Lochgrößen

Der Bearbeitungskopf ist für Innenkonturen ausgelegt, deren Durchmesser gerade einmal so groß wie eine 2-Euro-Münze sein können (Bild 2). Pallas fertigt die dazu erforderliche Bearbeitungsoptik für unterschiedliche Laserquellen. So ist eine Ankopplung nicht nur an die am weitesten verbreiteten Laser wie Dioden- oder Nd:YAG-Laser möglich, sondern auch an Faser- oder Scheibenlaser. Die Laserleistung kann bis zu 3 kW betragen.

Der Bearbeitungskopf wird entweder als feststehendes oder als rotierendes Element hergestellt. Während des Beschichtens von Innenkonturen liegt der Abstand zwischen Kopf und Bauteil bei 5 bis 8 mm. Trotz der kompakten Bauweise ist als Option die Anbindung einer Kamera zur Justierung oder Prozessbeobachtung möglich.

Stephan Kalawrytinos ist Geschäftsführer der Pallas GmbH & Co. KG in 52146 Würselen.

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