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Laserauftragsschmelzen kritischer Bauteile in Reifegrad TRL 9

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Fünf Pulvergläser machen materialmixfähig

Laserauftragsschmelzen ermöglicht eine einfache sukzessive Nutzung verschiedener Materialen sowie die Fertigung von Teilen mit Materialgradienten. So sind die 3D-Drucker von Beam mit zwei schnell austauschbaren Pulvergläsern ausgestattet, die direkt von der CNC-Steuerung gesteuert werden. Für den Einsatz von Materialmischungen können diese auf bis zu fünf Depots erweitert werden.

Das kleinere Modell „Mobile“ bietet einen Arbeitsraum mit den Maßen 400 mm × 250 nn × 200 mm und ist ausgestattet mit einer Düse, die eine 1-mm-breite Schicht ermöglicht. Bei „Magic 2.0“, der größeren Ausführung, steht ein Arbeitsraum von 1.200 mm × 800 mm × 800 mm zur Verfügung, hier kann wahlweise auch eine leistungsstärkere Düse für eine 2 mm breiten Schicht gewählt werden. Auf Wunsch können außerdem kundenspezifische Maschinengrößen und Düsen entwickelt werden.

Wer lang fragt, geht lang irr...deshalb...

Kunden, die sich für eine Nutzung der Technologie des Laserauftragsschmelzens interessieren, bietet Beam eine umfassende Beratung und Einführung an. Das beginnt mit einer Machbarkeitsstudie, mit der die technischen und wirtschaftlichen Parameter einer Bauteilfertigung oder -reparatur ermittelt werden. Erscheint das Laserauftragsschmelzen als sinnvoll, können anschließend auf den 3D-Druckern Prototypen und Musterteile gefertigt werden, mit denen dann die notwendigen Material- und Funktionstests durchgeführt werden. Außerdem bietet Beam und F&E-Instituten eine Partnerschaft, die einen Know-how Transfer und Open Innovation Projekte umfasst.

MM

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