Formnext-2015-Nachlese Laserauftragsschmelzen kritischer Bauteile in Reifegrad TRL 9

Redakteur: Peter Königsreuther

Industrielles Laserauftragsschmelzen, selbst bei kritischen Bauteilen des Technologie-Reifegrades TRL 9, wie beispielsweise Luftfahrtturbinen hat der Aussteller Beam auf der Formnext vorgestellt. Das französische Unternehmen präsentierte der deutschsprachigen Öffentlichkeit zwei neue, reine 3D-Drucker für diesen Zweck.

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Aufbau eines Triebwerkteils für ein Flguzeug mittels Anlagentechnik von Beam SAS, wie sie auf der vergangenen Premiere der Formnext powered by tct zum Präsentationsprogramm des Ausstellers gehörte.
Aufbau eines Triebwerkteils für ein Flguzeug mittels Anlagentechnik von Beam SAS, wie sie auf der vergangenen Premiere der Formnext powered by tct zum Präsentationsprogramm des Ausstellers gehörte.
(Bild: Beam)

Das dort gezeigte Drucker-Duo setzt sich aus dem kompakteren und flexibleren „Mobile“ und den größeren „Magic 2.0“ für den rein stationären Einsatz zusammen. Geeignet sind sie zur additiven Fertigung von Freiformen genauso wie zur Reparatur und Erweiterung bestehender Bauteile. Verarbeitet werden kann eine Vielzahl an Materialien wie Titan-, Kobalt- und Nickellegierungen, sowie Stahl und Edelstahl.

Fünf Reparaturschleifen machbar

Bereits mehr als 800 kritische Triebwerksbauteile eines führenden Herstellers hat Beam mit seiner Technologie repariert, so dass sie wieder im Luftverkehr eingesetzt werden konnten. Bauteile wie Labyrinth-Dichtungen, die nach 10.000 Flugstunden turnusmäßig ausgetauscht werden müssen, können bis zu fünf Mal mit einem 3D-Drucker von Beam repariert und wiederverwendet werden. Qualifiziert von dem Triebwerkshersteller sind bis heute sechs Teile aus vier verschiedenen hochwertigen Luftfahrt-Legierungen.

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