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Trumpf und Tecoi

Laserschneiden auf der längsten Anlage der Welt

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Keiner wollte die Anlage zunächst bauen

Fast hätte es die gigantische Schneidmaschine aber niemals gegeben. „Es war gar nicht so einfach, einen Hersteller zu finden, der sich an eine solche Riesenmaschine heranwagt. Erst Tecoi hat sich den Bau einer so großen Laserschneidanlage zugetraut“, merkt den Oudsten an.

Das Unternehmen Tecoi, ansässig in der nordspanischen Provinz León, ist ein Anbieter für mittelgroße Maschinen und Übergrößen. Dabei sind Lasermaschinen ab einer Größe von 6 m das Spezialgebiet, was in diesem Marktsektor aber schon einzigartig ist. Jorge Luís Rodríguez, CEO bei Tecoi, erinnert sich noch gut an den Auftrag aus den Niederlanden.

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Die besonderen Herausforderungen beim Bau der riesigen Schneidanlage für die Buigwerken lagen laut Rodríguez sowohl bei der Kabine als auch beim benötigten Portal. Rodríguez erklärt: „Es war dabei entscheidend, einen guten Kompromiss zu finden zwischen Höhe, Gewicht und Dynamik der Kabine, also dem Brems- und Beschleunigungsverhalten. Besonders beim Portal war das Gewicht entscheidend, denn die dynamische Bewegung muss sich exakt der Schneidgeschwindigkeit anpassen.“ Die Spezialisten von Tecoi wissen außerdem, wie man beim Laserschneiden den „Turbo“ einschaltet: Am Schneidkopf vereinen sich deshalb zwei verschiedene Fasern. „Damit können wir zwei Strahlen mit unterschiedlicher Schnittqualität kombinieren. Die eine Faser ist dabei für dünnere Materialien mit Stärken zwischen 0,8 und 1 mm besser nutzbar, die andere ist prädestiniert für das Schneiden dickerer Bleche mit bis zu 30 mm Stärke. Der Schneidkopf muss bei unterschiedlichen Aufgaben also nicht gewechselt werden. Das spart Zeit und macht produktiv.“

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