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In kurzer Zeit viel erreichen
Durchgeführt wurde die Studie beim Flachstrickmaschinenhersteller H. Stoll AG & Co. KG in Reutlingen. Die von der Leichtbau BW GmbH initiierte Arbeit entstand aus einer Kooperation des wbk Institut für Produktionstechnik Karlsruhe und des DLR Instituts für Fahrzeugkonzepte Stuttgart.
„Wir haben in den vergangenen Jahren bereits eine deutliche Kostenersparnis aus unseren Maschinen herausgeholt – und jetzt noch einmal 6,5 Prozentpunkte auf einen Schlag. Selten haben wir in so kurzer Zeit so viel erreicht“, betont der Entwicklungsleiter des beteiligten Unternehmens.
Stahlverbrauch runter heißt CO2-Ausstoß runter
Mit Blick auf einen Anteil der Materialkosten am gesamten Herstellungsprozess von 46 %, stellt eine Kostensenkung um 6,5 Prozentpunkte durch Leichtbau einen erheblichen Wettbewerbsvorteil dar, merkt der Geschäftsführer der Leichtbau BW GmbH, Dr. Wolfgang Seeliger, dazu an. Gleichzeitig ließen sich auch wertvolle Ressourcen einsparen. Seeliger: „Die Anwendung des Business Cases auf den deutschen Maschinenbau würde einen reduzierten Stahlverbrauch pro Jahr von 1,53 Mio. t zur Folge haben. Dadurch könnte der jährliche CO2-Ausstoß um rund 2 Mio. t vermindert werden, was den jährlichen Emissionen einer Stadt wie Lübeck entspricht.“ MM
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