Schnell kann`s gehen! Leistungsstarke Mühlen halten Kunststoffe im Kreislauf

Quelle: Wittmann 4 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

In nur sechs Monaten seien die S-Max-2-Mühlen von Wittmann amortisiert. Sie reduzieren so die Stückkosten und steigern die Wettbewerbsfähigkeit bei Kunststoffverarbeitern.

Inhouse-Recycling von Restkunststoffen macht sich in der heutigen Zeit buchstäblich bezahlt. Das hat ein Elektronikkomponentenhersteller erkannt und sich Mühlen und Systeme von Wittmann angeschaft. Damit spart man jetzt viel Neuware in Sachen Kunststoffgranulat.(Bild:  Wittmann)
Inhouse-Recycling von Restkunststoffen macht sich in der heutigen Zeit buchstäblich bezahlt. Das hat ein Elektronikkomponentenhersteller erkannt und sich Mühlen und Systeme von Wittmann angeschaft. Damit spart man jetzt viel Neuware in Sachen Kunststoffgranulat.
(Bild: Wittmann)

Mehr Nachhaltigkeit, der Aufbau einer Kreislaufwirtschaft, schwankende Rohmaterial- und Energiepreise – so lesen sich die aktuellen Herausforderungen, die das Inhouse-Recycling von Kunststoffangüssen und Produktionsabfällen in den Fokus rücken, wie Wittmann erklärt. Es lohne sich deshalb zu prüfen, für welche Kunststoffteile Mahlgut zugemischt werden könne. Ein namhafter Hersteller von Elektronikkomponenten konnte zum Beispiel per Inhouse-Recycling die Stückkosten in der Spritzgießproduktion senken. Er setzt dabei auf die neuen S-Max-2-Mühlen von Wittmann. Mit 15 Spritzgießmaschinen, die Schließkräften zwischen 15 und 120 Tonnen haben, produziert das nicht näher genannte Unternehmen anspruchsvolle Elektronikkomponenten. Darunter viele verschiedene Stecker und Steckverbinder für technische und industrielle Anwendungen. Die eigenen Produkte finden sogar selbst ihren Einsatz beim Hersteller – etwa in Robotersystemen und den Spritzgießmaschinen. Die neuesten im Maschinenpark stammen von Wittmann und sind Vertreterinnen aus der Smartpower-Modellreihe, wie man weiter erfährt.

Kunststoffverarbeiter kann bis zu 25 Prozent Mahlgut beimischen

Die Zusammenarbeit zwischen mit Wittmann bestehe seit vielen Jahren. Denn auch in puncto Materialhandling setze der Verarbeiter auf Systeme der Österreicher. Wittmann unterstützt dann auch bei jedem Projekt mit viel Know-how, Beratung und auf die Anforderungen genau abgestimmte Systeme, wie es weiter heißt. Dennoch werde bei jedem neuen Vorhaben der Markt genau analysiert und die Produkte von verschiedenen Anbietern evaluiert. Zuletzt machte man das vor rund zwei Jahren, als die Entscheidung fiel, Angüsse und Produktionsabfälle im eigenen Haus aufzubereiten und wieder dem Spritzgießprozess zuzuführen, obwohl lange Zeit geglaubt wurde, dass das die Abnehmer nicht akzeptieren werden. Doch der Forderung nach einer möglichst geschlossenen Kreislaufwirtschaft musste entsprochen werden. Hinzu kommt der Umstand, dass viele Produkte sehr filigran sind und die Gefahr bestand, dass recycelter Kunststoff die Kavitäten nicht voll ausfüllen könnte. Doch es habe alles geklappt. Heute findet sich bis 25 Prozent Mahlgut in den Produkten. Wie viel es sein darf, wurde für jedes Produkt zuvor geprüft.

Bildergalerie

Auch Kunststoff mit viel Glasfasern kann gemahlen werden

Angüsse und Produktionsabfälle wie Anfahr- und Ausschussteile werden dafür inzwischen an den Spritzgießmaschinen in Boxen gesammelt und von den Maschinenbedienern zum neuen Recyclingcenter gebracht. Das befindet sich im Zentrum der Spritzgießhalle und besteht aus vier neuen Mühlen des Typs S Max 2 von Wittmann. Für die Hauptmaterialien und Farben gibt es vor den Mühlen jeweils eine eigene Gitterbox. Die strikt sortenreine Sammlung der aufzuarbeitenden Kunststoffreste ist schließlich die Voraussetzung, auch aus Mahlgut anspruchsvolle Bauteile spritzgießen zu können, heißt es. Die Hauptmaterialien sind verschiedene Polyamide (PA), aber auch PBT, ABS und Polypropylen (PP). Alle diese Polymere sind wegen ihres Einsatzfeldes auch flammgeschützt modifiziert und mit Glasfasern verstärkt. Es werden dabei auch Kunststoffe mit sehr hohen Glasfaseranteilen (bis zu 60 Prozent) verarbeitet. Sobald eine Gitterbox voll ist, wird eine Mühle gestartet. Das Recyclingcenter wird kurzerhand von den Mitarbeitern der Spritzgießproduktion betreut.

(ID:50115433)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung