Recruiting Lenze erhält Gütesiegel für die Ausbildung

Redakteur: Stefanie Michel

Um als Unternehmen für Schulabgänger noch aktiver und attraktiver zu werden, hat Lenze viel in die Modernisierung der Ausbildung investiert. Dafür wurde das Unternehmen nun im Education-Center am Standort Groß Berkel mit dem Gütesiegel „Best Place to Learn“ des Recruiting-Unternehmens Aubi-plus ausgezeichnet.

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Freude über die Zertifizierung: (v.l.) Ausbilder Christian Beyer, Vorstandsvorsitzender Christian Wendler, Leiter Education & Training Michael Beckmann, Nils Köstring, Marketingleiter Aubi-Plus, Ausbildungsleiter Bernd Kirsch, Ausbilder Thomas Czekanowski, Ausbilder Jürgen Hesse und Heiko Köstring, Geschäftsführer Aubi-Plus.
Freude über die Zertifizierung: (v.l.) Ausbilder Christian Beyer, Vorstandsvorsitzender Christian Wendler, Leiter Education & Training Michael Beckmann, Nils Köstring, Marketingleiter Aubi-Plus, Ausbildungsleiter Bernd Kirsch, Ausbilder Thomas Czekanowski, Ausbilder Jürgen Hesse und Heiko Köstring, Geschäftsführer Aubi-Plus.
(Bild: Thorsten Sienk, Lenze)

Motivierter und fähiger Nachwuchs ist in Zeiten des Fachkräftemangels insbesondere in technischen Berufen sehr gefragt. Deshalb hat Lenze aus gutem Grund in den letzten Jahren viel in die Modernisierung der Ausbildung investiert und das „Land der Bewegung“ ausgerufen – eine Offensive, um Schülerinnen und Schüler sowie junge Talente für Technik im Allgemeinen und das Unternehmen im Speziellen zu begeistern. Nun hat das Unternehmen als einer der ersten in Deutschland seine Ausbildung auditieren lassen und mit Bravur bestanden: Lenze ist damit zertifizierter „Best Place to Learn“.

Lenze gehört zu den besten Ausbildungsunternehmen

Das Audit wurde vom unabhängigen Recruiting-Unternehmen Aubi-plus aus Hüllhorst durchgeführt. Lenze schnitt mit einem „Gut“ bei dem Audit „Best Place to Learn“ ab und befindet sich damit unter den besten Ausbildungsunternehmen. „Wir freuen uns sehr, dass wir bei der Befragung bei allen Gruppen so gut abgeschnitten haben. Es zeigt uns, dass wir mit unserem Ausbildungskonzept richtig liegen – jetzt haben wir den Ansporn, bei der nächsten Auditierung auch noch mindestens die zwei Punkte mehr für ein sehr gutes Ergebnis zu erreichen,“ freute sich Leiter Education & Training Michael Beckmann über die Zertifizierung.

Heiko Köstring, Geschäftsführer von Aubi-plus, sprach bei der Urkundenverleihung davon, dass es heute zu den größten Herausforderungen von Unternehmen gehöre, „talentierte und motivierte Nachwuchskräfte zu gewinnen, zu fördern und zu binden“. Eine hervorragende Ausbildung sei dabei ein ganz wesentlicher Aspekt. Beim Lenze-Audit wurden aktuelle Auszubildende, ihre Ausbilder wie auch ehemalige Azubis des Unternehmens anonym befragt. Die Ausbildungsleistung wurde in acht Kategorien mit insgesamt 54 Kriterien bewertet. Im Durchschnitt konnte das Unternehmen in allen Kategorien 3,47 von 4 möglichen Punkten erreichen. Von insgesamt 612 zu erreichenden Zählern erhielt Lenze 532.

Fachkräftemangel: Immer mehr für den eigenen Bedarf ausbilden

Bewertet wurden unter anderem „Recruiting und Bewerberauswahl“, „Betriebliche Integration“, „Berufliches Lernen“ und „Commitment & Engagement“. Am Ende entstand ein empirisch belegtes Bild davon, was sehr gut läuft und wo Wünsche und Verbesserungspotenziale liegen. „Interessanterweise lagen die Mittelwerte der drei befragten Personengruppen bei allen Qualitätskriterien sehr eng beieinander – es herrscht also eine große Übereinstimmung, was es letztlich einfacher macht, gemeinsam an Verbesserungen zu arbeiten“ bilanziert Heiko Köstring, Geschäftsführer von Aubi-plus die Ergebnisse.

„Best Place to Learn“, dieses Gütesiegel ist recht neu in der deutschen Zertifizierungslandschaft. Die Verantwortlichen haben es sich zur Aufgabe gemacht, die betriebliche Ausbildung zu bewerten und damit die Ausbildung junger Menschen stetig zu verbessern. Diese wird für Unternehmen immer wichtiger, weil Firmen wie Lenze immer mehr für den eigenen Bedarf ausbilden müssen, damit keine Fachkräftelücke auftritt. 25 freie Plätze gibt es bei Lenze im Durchschnitt jedes Jahr, sagte Personalleiter Ralf Klemme. Sehr gut ausgebildete Mitarbeiter bilden seiner Ansicht nach „den größten Rohstoff, den Deutschland zu bieten hat“.

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