Antriebstechnik

Lenze-Gruppe steigert Umsatz auf 576,9 Mio. Euro

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Investitionen in Forschung und Entwicklung sichern Arbeitsplätze

„Effizientes Engineering wird für den Maschinen- und Anlagenbauer auf der ganzen Welt zunehmend zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Hierbei leistet Lenze einen wesentlichen Beitrag“, erklärt Tellbüscher. Er zeigt sich erfreut über die Neuentwicklungen der Lenze-Gruppe: wie zum Beispiel wiederverwendbare Software-Bausteine und ein Applikation-Template – Lenze Fast genannt –, was dem Kunden maximale Standardisierung bei der Entwicklung von Maschinensoftware bieten soll. Mit diesen vorgefertigten und getesteten Funktions- und Technologiemodulen gelingt dem Anwender die Programmierung seiner Steuerungssoftware besonders schnell und einfach. Eine weitere Neuentwicklung, die die Branche bewegt, ist der Lenze-Smart-Motor, der auf die Anforderungen in der horizontalen Fördertechnik zugeschnitten sei. Mit ihm sei es Lenze gelungen, die Einfachheit eines Netzmotors mit den technischen Vorteilen einer elektronischen Steuerung zu kombinieren. Die Drehzahl des Motors sei frei einstellbar. Der Kunde habe dadurch den Vorteil, die Variantenvielfalt bei den Antrieben um bis zu 70 % zu reduzieren und könne damit zum Beispiel seine Lagerhaltungskosten drastisch verringern. Die einfache Handhabung stand auch hier, wie bei allen Lenze-Produkten, im Vordergrund, eine Ausprägung des Easy-to-Use-Ansatzes sei die bequeme Bedienung des Motors via RFID per Smartphone.

Die Lenze-Gruppe hat nach Aussage von Tellbüscher ihre Internationalisierung des Bereichs Forschung und Entwicklung konsequent weitergeführt: Die Zusammenarbeit der Entwicklungsteams in Deutschland, der Schweiz, den USA, in Indien und China sei durch die Etablierung vereinheitlichter Prozesse und Entwicklungswerkzeuge gefördert worden. „Die mit den Trendthemen Energieeffizienz, Elektromobilität und der sogenannten vierten industriellen Revolution verbundenen Herausforderungen prägten die Fortführung unserer Zusammenarbeit mit externen Partnern“, unterstreicht Tellbüscher. So engagierte sich Lenze insbesondere im Spitzencluster „Intelligente technische Systeme“ (it´s OWL) sowie in der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE), um mit Partnern gemeinsam die Antriebs- und Automatisierungslösungen der nächsten Generationen zu entwickeln.

Position als attraktiver Arbeitgeber für Ingenieure ausgebaut

Dr. Erhard Tellbüscher dankte den Lenze Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für das gute Ergebnis: „Nur mit unseren hoch qualifizierten und motivierten Mitarbeitern waren wir in der Lage, die Auftragslage zu befriedigen. Im Berichtsjahr haben wir unsere Belegschaft weiter aufgestockt.“ Die Zahl der zum Jahresende in der Lenze-Gruppe beschäftigten Mitarbeiter stieg um 150 Personen von 3136 im Vorjahr auf 3.286 zum Ende des Berichtsjahres. Die Zahl der im Durchschnitt in Deutschland beschäftigten Mitarbeiter ist im Geschäftsjahr 2012/2013 um 111 Personen auf 1696 Mitarbeiter gestiegen.Der Anteil der im Inland beschäftigten Mitarbeiter an der Gesamtbelegschaft stieg damit von 50 % im Vorjahr auf 52 %.

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