Leopard 3 auf dem Sprung Rheinmetall und KNDS dürfen neuen Kampfpanzer entwickeln

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Das Bundeskartellamt hat den beiden Rüstungsunternehmen KNDS Deutschland und Rheinmetall die gemeinsame Entwicklung des neuen Kampfpanzers Leopard 3, wie manche ihn nennen, erlaubt.

Freie Fahrt für den neuen Kampfpanzer der Bundeswehr. Denn KNDS Deutschland und Rheinmetall haben die offiizielle Genehmigung der Behörden. Das neue Kampfsystem wird inoffiziell als Leopard 3 bezeichnet, ist aber nur eine Überbrückungslösung. Hier mehr dazu ...(Bild:  Blazer)
Freie Fahrt für den neuen Kampfpanzer der Bundeswehr. Denn KNDS Deutschland und Rheinmetall haben die offiizielle Genehmigung der Behörden. Das neue Kampfsystem wird inoffiziell als Leopard 3 bezeichnet, ist aber nur eine Überbrückungslösung. Hier mehr dazu ...
(Bild: Blazer)

Das von der Militärfachpresse mit dem inoffiziellen Namen Leopard 3 betitelte Kampfpanzerprojekt von Rheinmetall und KNDS Deutschland, das jetzt genehmigt wurde, soll aber nur eine Zwischenlösung bis zum Jahr 2045 sein. Die Erlaubnis der Behörde basiere auch auf der Tatsache, dass keines der beiden Unternehmen in der Lage sei, die Anforderungen allein zu erfüllen. Eine Beeinträchtigung des Wettbewerbs sei demnach nicht zu erwarten. Was das Jahr 2045 betrifft, so ist es das derzeitige Zieldatum für die Auslieferung des ersten gemeinsamen deutsch-französischer Panzers, der bisher unter dem Kürzel MGCS (Main Ground Combat System = Hauptbodenkampf-System) bekannt ist. Noch 20 Jahre zu warten, dauere der Bundeswehr aber wohl zu lange, so dass es nun die Zwischenlösung geben soll. Das in München angestammte Unternehmen KNDS Deutschland (ehemals Krauss-Maffei-Wegmann) und Rheinmetall kooperieren ohnehin seit Jahrzehnten, wie man weiter erfährt.

Wird der Leopard-Nachfolger die größere Kanone an Bord haben?

KNDS hatte auch erst kürzlich eine neue Version des seit 1979 hergestellten Leopard 2 vorgestellt. Wie man betont, sind dafür bereits an die 400 Bestellungen aus sechs Ländern eingegangen. Und Rheinmetall ist am Leopard 2 unter anderem als Lieferant der 120-Millimeter-Kanone nebst Munition beteiligt. Weil die Düsseldorfer Waffenschmiede aber derzeit auch eine Kanonen mit 10 Millimeter größerem Kaliber entwickelt, werden Vermutungen laut, dass man diese in Zukunft am inoffiziellen Leopard 3 finden wird. Rheinmetall hat selber auch noch den KF51 Panther im Portfolio, von dem Italien mehrere geordert hat. Der Name hatte übrigens für eine etwas lächerlich anmutende Kritik gesorgt, weil einer der besten deutschen Panzer des 2. Weltkriegs auch Panther genannt wurde. Wer sich aber nur etwas auskennt, der weiß, dass es damals auch schon Marder, Puma, Luchs, Elefant und Bison und sogar – wenn auch nur auf dem Reißbrett – einen Leopard als Fahrzeugbezeichung gab, die bei der Bundeswehr ohne Klagen zu finden sind.

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