Stabil gefügt Leutz Lötsysteme empfiehlt das Heißstemmen für Bauteilverbindungen

Quelle: Leutz Lötsysteme 2 min Lesedauer

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Mit den Heißverstemmanlagen der baden-württembergischen Experten von Leutz Lötsysteme lassen sich Werkstücke flexibel miteinander verbinden. Hier mehr dazu ...

Das ist eine Anlage zum sogenannten Heißverstemmen von Kunststoffteilen, wie sie von Leutz Lötsysteme angeboten und individualisiert werden kann. Wie der Fügeprozess funktiniert und welche Vorteile die Anwender haben, erklären die Spezialisten hier.(Bild:  Leutz Lötsysteme)
Das ist eine Anlage zum sogenannten Heißverstemmen von Kunststoffteilen, wie sie von Leutz Lötsysteme angeboten und individualisiert werden kann. Wie der Fügeprozess funktiniert und welche Vorteile die Anwender haben, erklären die Spezialisten hier.
(Bild: Leutz Lötsysteme)

Das 1986 gegründete Familienunternehmen Leutz Lötsysteme entwickelt, konstruiert und fertigt unter anderem maßgeschneiderte Vorrichtungen und Anlagen für das thermische Umformverfahren namens Heißverstemmen – auch Heißnieten oder Heißstempelnieten genannt. Die Vorrichtungen arbeiteten prozesssicher bei verschiedensten Stückzahlen und gleichzeitig kurzen Durchlaufzeit, um Komponenten stabil zu verbinden. Mit den Heißverstemmanlagen der in Albershausen bei Göppingen ansässigen Experten ließen sich Baugruppen flexibel gestalten, Leiterplatten und Gehäuse verbinden oder Bauteile fixieren. Zum Einsatz kommen die wirtschaftlichen Anlagen und Vorrichtungen beispielsweise in der Automobilindustrie, der Medizintechnik und in der Elektronikindustrie, wie es weiter heißt.

Vorteile und Anwendungssektoren für das Heißverstemmen

Beim Heißverstemmen werden Bauteile mittels Verformung unterschiedlicher Kunststoffe verbunden. Im klassischen Verfahren wird ein Kunststoffpin – ein sogenannter Dom – durch eine Bohrung eines Bauteils geführt. Anschließend wird der Dom von einem Werkzeugstempel durch Wärmezufuhr bei gleichzeitiger Krafteinwirkung zu einer Art Nietkopf umgeformt. Damit keine Kunststoffschmelze am Stempel anhaftet, ist dieser mit einer anti-adhesiven Beschichtung versehen. Heißverstemmen hat vielfältige Vorteile. Das Verfahren ist laut Anbieter schnell und günstig. Die auf Widerstandserwärmung basierende Erhitzung des Materials ließe sich sehr genau steuern, sodass nur im Bereich des zu schmelzenden Materials Wärme auf den Nietpin einwirkt. Das Verfahren schont deshalb alle weiteren Bereiche des Bauteils. Die daraus resultierende Verbindung ist kraft- und formschlüssig. Es entstehen keine Grate, Fugen, Überstände, die aufwendig korrigiert werden müssten. Heißverstemmen wird vor allem dort eingesetzt, wo empfindliche Bauteile aus Kunststoff miteinander oder mit Bauteilen aus anderem Material verbunden werden, etwa in der Automobilindustrie und der Medizintechnik. In der Elektroindustrie ist es das "klassische" Verfahren, um Leiterplatten mit Gehäusen oder Gehäuseteile untereinander zu "vernieten".

Beim Heißverstemmen ist allerdings einiges zu beachten ...

Das Heißverstemmen geht allerdings mit vielfältigen Herausforderungen einher. Heißverstemmen ist also keineswegs so einfach, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag. Ein tiefgreifendes Fachwissen bezüglich der Anlagendimensionierung, der Zuführtechnik für die Werkteile, die Auswahl des passenden Umformstempels bis hin zum Temperaturregelkreis ist deshalb erforderlich. „Wir entwickeln dies Systeme für das Heißstemmen kundenspezifisch, weshalb sie prozesssicher arbeiten und qualitativ überzeugende und reproduzierbare Ergebnisse liefern“, betont Nicole Leutz, Geschäftsführerin der Leutz Lötsysteme GmbH. Sobald es das individuelle Anlagenkonzept erlaube, den für den Prozess erforderlichen Umformstempel auszutauschen, könnten vielfältige Heißverstemmprozesse durchgeführt werden. Auch ist es möglich, die Heißverstemmanlagen von Leutz Lötsysteme mit weiteren Verfahren zu verketten. Etwa, um unterschiedliche Automatisierungsgrade zu erreichen, elektronische Bauteile einer Qualitätsprüfung zu unterziehen, Bauteilbeschriftungen vorzunehmen oder die Verstemmergebnisse optisch zu inspizieren.

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