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Bei der flexiblen Servozelle gibt ein fest taktender Rundschalttisch TC 220 mit acht Stationen den Rhythmus vor. Nach der Zuführung aus einem Wendelförderer werden die Lagerringe der Spezialkugellager von der ersten HN/HL-100-Kombination gegriffen und in den Werkstückträger eingesetzt. Auf der gleichen Station entnehmen die Linearmotorachsen außerdem die fertigen Lager und legen sie auf Förderbändern für Gut- und Schlechtteile ab.
Nach dem Einlegen der Lagerringe werden in der nächsten Bearbeitungsposition die Kugeln eingesetzt, worauf ein zweites, ähnlich aufgebautes Linearachsenpaar den zweiten Lagerring aufsetzt. In weiteren Stationen wird das Lager dann gefettet, mehrfach kontrolliert, die Kugelführung eingepresst, eine Laserbeschriftung aufgebracht und ein O-Ring montiert. Bei den letzten beiden Arbeitsschritten übernimmt jeweils eine HL 50 als Nebenachse die Aufgabe, das Lager anzuheben.
Servozelle kann auf 24 verschiedene Lagergrößen und -typen angepasst werden
Nach kurzer Umrüstung durch Wechsel der Aufnahmen, Greifer und des Steuerprogramms kann die flexible Servozelle auf 24 verschiedene Lagergrößen und -typen angepasst werden. „Die freie Programmierbarkeit des Systems erleichtert es sehr, Positionen zu finden oder zu korrigieren, um die Arbeitsstationen einzurichten”, urteilt Buchhöcker. „Ein weiterer Vorteil im Vergleich zu den kurvengesteuerten Handhabungsmodulen.” MM
* Jens Knölke ist Leiter Marketing und Vertrieb bei der Weiss GmbH in 74722 Buchen
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