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Auch beim Automobilzulieferer Continental konzentrieren sich die Entwicklungen auf skalierbare Systeme für den erwarteten Mix aus Energiequellen, Speichern und Antriebskonzepten. Bernd Neitzel, Leiter des Geschäftsbereiches Hybrid Electric Vehicles in der Continental-Division Powertrain: „Damit decken wir alle wesentlichen Komponenten für zukünftige Antriebsarten, wie zum Beispiel Elektro-, Hybrid- und Brennstoffzellenantrieb, ab. Diese Module können an spezifische Fahrzeuganforderungen weltweit angepasst werden, vom Kompaktfahrzeug über SUV bis hin zu Nutzfahrzeugen.“
Continental arbeitet seit den 90er-Jahren an der Elektromobilität
Das Unternehmen hat nach eigener Aussage die Entwicklung der Kernkomponenten der Elektromobilität bereits seit den 90er-Jahren vorangetrieben. „Diese Erfahrung werden wir auch in die jetzt ins Leben gerufene ‚Nationale Plattform für Elektromobilität‘ einbringen“, so Neitzel. Die Nationale Plattform für Elektromobilität hat im Mai 2010 ihre Arbeit aufgenommen und soll einen intensiven Austausch der von der Elektromobilität betroffenen Branchen ermöglichen.
Derzeit liegen die Schwerpunkte der Entwicklungen laut Begemann unter anderem auf Hybrid- und Elektrofahrzeugkonzepten und den Komponenten – insbesondere den Batterien. „Produktionstechnikthemen kommen dabei zu kurz. Im Rahmen der Netzwerkinitiative E-Motive hat die Forschungsvereinigung Antriebstechnik zwei Antragspakete mit 13 Teilprojekten gestartet. Damit soll insbesondere der Mittelstand in die aktuellen Entwicklungen einbezogen werden.“
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