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01.04.2026
Ölabscheider in der Härterei
Notwendigkeit, Einsatzbereiche und Praxislösungen
In der Metallverarbeitung, insbesondere in der Härterei, entstehen aus vielfältigen Prozessschritten wasserbelastende Stoffe wie Öl, Schmiermittel, Abriebpartikel und sonstige organische Verunreinigungen. Ohne eine vorherige Behandlung können diese Belastungen zu erheblichen Problemen in der Abwasserableitung, zu gesetzlichen Verstößen und zu einem erhöhten Ressourcenverbrauch führen. Der gezielte Einsatz von Ölabscheidern ist daher ein zentraler Baustein einer effizienten, rechtssicheren und nachhaltigen Abwasser- und Prozesswasserbehandlung.
In Härtereien werden metallische Werkstoffe thermisch behandelt, abgeschreckt und häufig nachbearbeitet. Typische wasserbelastende Prozesse sind:
Kühlmittel- und Ölablagerungen aus Abschreck- und Kühlwässern
Emulsionen und Schmierölreste aus Reinigungsprozessen
Abriebpartikel und Schlämme aus Oberflächenbehandlungen
Die entstehenden Abwässer enthalten u. a.:
freie und gebundene Öle, Fette und Schmierstoffe
Feinpartikel, Metalloxide und Feststoffe
Chemische Zusätze aus Reinigungs- oder Entfettungsprozessen
Diese Belastungen stellen signifikante Herausforderungen für kommunale Kläranlagen dar und können die Einleitgrenzwerte überschreiten.