Strategische Personalplanung

Low Performer sind High Performer am falschen Platz

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Neurowissenschaftler haben insgesamt 16 unterschiedliche Persönlichkeitstypen kategorisiert. Für den Alltag eines Unternehmens bedeutet das konkret: Das Unternehmen stellt in einem ersten Schritt fest, welcher Persönlichkeitstyp in die beworbene Stelle am besten passt. Für den Maschinenbau sind es vor allem Ingenieure, die händeringend gesucht werden.

Jetzt gilt es darauf zu achten, dass der Bewerber auch über jene Persönlichkeitsmerkmale verfügt, die für einen Ingenieur wichtig sind. Diese gesuchten Merkmale entsprechen in der idealen Zusammensetzung einem der 16 wissenschaftlich nachgewiesenen Persönlichkeitstypen. Da liegt es auf der Hand, dass der richtige Typ schnell verfehlt und im Zweifel der nicht optimal passende Mitarbeiter eingesetzt wird.

Dazu kommt, dass oft auch dem Bewerber selbst nicht klar ist, welche Bedeutung Persönlichkeitsmerkmale für die eigene berufliche Zukunft haben können. Wie wichtig es ist, sich selbst genauer zu kennen, zeigen unter anderem die hohen Abbrecherquoten von Studenten in den Mint-Fächern. Es gilt also an der Persönlichkeit direkt anzusetzen – um Unterstützung für Bewerber und Unternehmen bieten zu können.

Persönlichkeitstests im Personalwesen sinnvoll einsetzen

Bisher war der Einsatz von Persönlichkeitstests jedoch nur sporadisch und kaum auf die Bedürfnisse im Personalbereich zugeschnitten. Hauptsächlich zählten bis dato fachliche Qualifikationen – und eventuell der spontane Eindruck, den ein Personaler auf den ersten Blick von dem Bewerber erhielt. Mit dem ganzheitlichen Analysetool wird es nun möglich, den Test auf die Ebene des Personalwesens zu übertragen. Die Methode, die auf neurowissenschaftlicher Basis beruht, untersucht in einem ersten Schritt, welche Anforderungen der Beruf an den Anwärter stellt. Anschließend wird mit einem anerkannten Verfahren die implizite Persönlichkeit getestet.

Richtige Passung in den Job bringt mehr Effektivität im Unternehmen

Dieses Matching erlaubt es, den gut qualifizierten Mitarbeiter in genau jenem Berufsfeld einzusetzen, das zu seiner jeweiligen Persönlichkeit passt. Grundgedanke des Verfahrens ist, dass durch die richtige Passung in den Job mehr Effektivität im Unternehmen entstehen kann. Findet sich der Mitarbeiter aufgrund seiner Persönlichkeitsstruktur zurecht, wird der richtige Mitarbeiter an der passenden Stelle eingesetzt, profitiert das gesamte Unternehmen davon. Der Mitarbeiter arbeitet besser, effektiver, sicherer und vor allem entsprechend der ihm zugeordneten Profession. MM

* Jens-Peter Paulsen ist Geschäftsführer der Move HR GmbH in 22303 Hamburg.

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