Zum alten „Eisen“ Lufthansa Technik zerlegt „Konrad Adenauer“

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Wie der dpa gemeldet wurde, hat Lufthansa Technik die pannenschwangere Kanzlermaschine namens „Konrad Adenauer“ nach deren Ausmusterung gekauft, um sie zu demontieren.

Der pannenbehaftete Regierungs-Airbus „Konrad Adenauer“ steigt nicht mehr in die Lüfte, sondern wird demnächst von Lufthansa Technik abgewrackt. Was geht, wird wiederverwendet, wie es dazu heißt. Die Zerlegung findet im spanischen Teruel statt, hat die dpa erfahren.(Bild:  Lufthansa)
Der pannenbehaftete Regierungs-Airbus „Konrad Adenauer“ steigt nicht mehr in die Lüfte, sondern wird demnächst von Lufthansa Technik abgewrackt. Was geht, wird wiederverwendet, wie es dazu heißt. Die Zerlegung findet im spanischen Teruel statt, hat die dpa erfahren.
(Bild: Lufthansa)

Der als Pannenjet bekannt gewordene Regierungsflieger „Konrad Adenauer“ (Airbus A340) wird abgewrackt, wie jetzt bekannt wurde. Lufthansa Technik hat die im Herbst 2023 ausgemusterte Regierungsmaschine gekauft und will sie nun ausschlachten, wie ein Unternehmenssprecher aus Hamburg bestätigte. Zahlreiche Teile des rund 25 Jahre alten Jets könnten noch verkauft und in anderen Flugzeugen verwendet werden, was unter anderem für die Triebwerke gelte, die noch als hochwertig eingestufbar seien.

Lufthansa Technik zahlt Millionen für den Pannenflieger

Die Lufthansa Technik kauft dem Sprecher zufolge regelmäßig ältere Maschinen zur Weiterverwertung an. Das häufig von Kanzlerin Angela Merkel und ihrem Nachfolger Olaf Scholz genutzte Flugzeug soll nach einem kurzen Zwischenstopp in Hamburg ins spanische Teruel fliegen, um dort demontiert zu werden. Nach Angaben des Nachrichtenmagazins Spiegel hat Lufthansa Technik einen einstelligen Millionenbetrag an das bundeseigene Verwertungsunternehmen Vebeg gezahlt. Die Ausmusterung wurde beschlossen, weil der Jet bei mehreren Regierungsreisen unterschiedlichste Pannen hatte. Probleme gab es unter anderem in New York, Beijing und zuletzt bei einer Reise der Bundesaußenministerin Annalena Baerbock in Abu Dhabi.

Das Schicksal der Luxusausstattung ist noch unklar

Unklar bleibe zunächst die Verwendung der luxuriösen Sonderausstattung mit Schlafzimmer, Dusche und Konferenzräumen. Darüber wird später entschieden, sagte der Lufthansa-Sprecher. Die Flugbereitschaft der Bundeswehr hatte den von der Lufthansa übernommenen Langstreckenjet gemeinsam mit dem Schwesterflugzeug „Theodor Heuss“ im Jahr 2011 in Betrieb gesetzt. Inzwischen trägt eine neue Regierungsmaschine vom größeren Typ A350 wieder den Namen des ersten Bundeskanzlers Adenauer.

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