Dustcontrol

Luftreinigungsgeräte halten die Luft staubfrei beim Arbeiten

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Saubere Luft, gesundes Arbeiten

Die Berechnung der Reduktion der Partikelkonzentration durch einen Luftreiniger ist identisch mit der Kalkulation für Lüftungsanlagen zum gleichen Einsatz. Es ist jedoch zu beachten, dass ausschließlich luftgetragene Partikel betrachtet werden sollten. Große Partikel, die sich innerhalb einiger weniger Minuten auf den Boden absetzen, stellen sicher ein Sauberkeitsproblem dar, bedeuten aber kein Gesundheitsrisiko für die Mitarbeiter.

Bild 3 zeigt, wie die Konzentration von luftgetragenem Staub in drei verschiedenen Fällen über die Zeit variieren kann. Dargestellt ist die Konzentration in einem Zimmer mit einer Raumgröße von 2000 mm × 3000 mm × 2500 (15 m³). In Periode A (1 Stunde) entsteht eine Verunreinigung von 1000 mg/h an luftgetragenen Staubpartikeln. Während der Periode B (1 Stunde) wird keine weitere Verunreinigung gemessen. Durch den Einsatz einer Direktabsaugung mit einem Abscheidegrad von 95% in den Fällen zwei und drei gelangen nur noch 50 mg/h an luftgetragenem Staub in den Raum.

Volumenstrom auf die Raumgröße abstimmen

Während Periode B (1 Stunde) wird keine weitere Verunreinigung gemessen. Werden Direktabsaugung und ein Luftreinigungsgerät kombiniert wird die geringste Partikelkontamination erzielt (Bild 4). Der Volumenstrom eines Luftreinigers sollte auf die Raumgröße abgestimmt werden. Ein kleiner Luftreiniger muss noch eine ganze Weile in Betrieb bleiben, nachdem die Arbeiten im Raum abgeschlossen sind, um die Raumluft komplett zu reinigen (Bild 5).

Es gibt zudem noch eine weitere Einsatzmöglichkeit der Luftreiniger: Indem man einen Abluftschlauch anschließt, der beispielsweise durch eine Staubschutzwand ins Freie führt, bildet sich im Arbeitsraum ein Unterdruck der verhindert, dass die staubige Luft aus dem Raum entweichen kann. Zudem reinigt die Zirkulation der Luft durch den Hepa-H13-Filter die Luft.

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