Werkzeugmaschinen MAG IAS strukturiert sich neu

Redakteur: Stéphane Itasse

Die MAG IAS GmbH, Göppingen, will mit der Schaffung von fünf Technologie-Kompetenzzentren an ihren Standorten die Integration der Vorläufergesellschaften abschließen. Mit einer Konzentration des technischen Know-hows in den Montagewerken sollen die Voraussetzung für Wachstum und Effizienz in den Produktionsabläufen geschaffen werden, wie das Unternehmen mitteilt.

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Die Automobil-Fertigungssysteme am Standort Göppingen fasst MAG künftig in einen einheitlichen Betrieb mit dem Werk Eislingen zusammen. (Bild: MAG)
Die Automobil-Fertigungssysteme am Standort Göppingen fasst MAG künftig in einen einheitlichen Betrieb mit dem Werk Eislingen zusammen. (Bild: MAG)

Im vergangenen Jahr waren die Gruppenunternehmen mit Traditionsmarken der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie wie Cross Hüller, Hüller Hille, Witzig & Frank, Hessapp, Ex-Cell-O und Boehringer gesellschaftsrechtlich auf die MAG IAS GmbH verschmolzen worden. In einem letzten Schritt plant MAG nun, die Integration abzuschließen.

MAG steigert Aufträge aus der Autoindustrie um mehr als 100%

Unterdessen konnte MAG im ersten Quartal 2011 Rekord-Auftragseingänge in Höhe von 127 Mio. Euro (Vorjahresquartal: 61,8 Mio. Euro) allein im Bereich Automotive verbuchen. Dieser Trend zeichnete sich bereits im letzten Quartal 2010 ab, insgesamt wurden in den letzten beiden Quartalen, unter anderem mit dem Gewinn neuer Schlüsselkunden, Automotive-Auftragseingänge von 287,5 Mio. Euro verbucht.

Um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden, will MAG in diesem Zusammenhang unter anderem seine Automobil-Fertigungssysteme an den Produktionsstandorten Göppingen und Eislingen in einem einheitlichen Betrieb unter einer Leitung zusammenfassen. Nicht-Kernkompetenzen sollen zusätzlich auf Partner von MAG übertragen werden, ohne dass damit ein Abbau von Arbeitsplätzen verbunden wäre.

MAG plant hohe Investitionen in seine Produktionsstandorte

Um das gestiegene Auftragsvolumen an den Standorten bewältigen zu können, plant MAG 2011 zudem, umfangreich in seine Produktionsstandorte zu investieren, ohne jedoch konkrete Zahlen zu nennen. Diese Investitionen werden aus dem laufenden Geschäft finanziert.

Mit der Zusammenfassung der Automobil-System-Aktivitäten will MAG die Voraussetzung schaffen, auch jenseits eines Umsatzvolumens von 400 Mio. Euro im Jahr in diesem Bereich Aufträge abzuwickeln. In Göppingen sollen darüber hinaus die Zentrale der MAG Europe GmbH, das Technologie-Kompetenzzentrum für Composite-Teile sowie die Europa-Zentrale des Bereichs Services ansässig bleiben.

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