Verdichter

Magnetgelagerte Rotorwelle treibt Kompressor reibungsfrei an

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Das Werk Regensburg der Continental AG fertigt pro Tag rund 250000 Elektronikeinheiten für die Automobilindustrie. Die Werksluftversorgung wurde kürzlich um einen Quantima-Kompressor ergänzt.

Lebenszykluskosten für Wahl des Druckluft-Kompressors entscheidend

Ausschlaggebend für diese Wahl waren die Lebenszykluskosten, die von den Conti-Betriebstechnikern ermittelt wurden. Hier spielte die kompakte Bauform eine wichtige Rolle. Die Maße für den eingesetzten 250-kW-Verdichter mit einer Lieferleistung von 42,4 m3/min betragen 2400 mm × 1600 mm × 1850 mm (Bild 4).

Im Werk Wörth stellt die Daimler AG mit einer Tageskapazität von rund 320 Einheiten Lkw her. Zwei Druckluftstationen erzeugen ölfreie und trockene Druckluft für das zentrale 6- und 10-bar-Netz.

Als eine der beiden Stationen erneuert werden sollte, entschied sich Daimler für die Quantima-Technik, um das 6-bar-Netz zu versorgen. Dabei setzt der Fahrzeughersteller nicht nur für einzelne Bereiche wie die Lackierung auf die öl- und silikonfreie Drucklufttechnik, sondern versorgt das gesamte Werk mit Druckluft aus dem Quantima-Kompressor.

Ölfrei und energieeffizient erzeugte Druckluft für das gesamte Werk

Für Daimler ist es effizienter, im ganzen Werk auf ölfrei erzeugte Druckluft in zwei Druckstufen zurückgreifen zu können. Zwei ältere Kolbenkompressoren wurden ersetzt. Messungen eines Ingenieurbüros nach der Installation zeigten, dass die Leistungsbilanz des Verdichters sogar deutlich besser als zugesagt ist.

Einen weiteren Vorteil für die Energieeffizienz weist die neue Kompressortechnik bei der Aufbereitung der Druckluft auf: Der Heat-of-compression-Adsorptionstrockner nutzt die Abwärme des Quantima-Kompressors für die Regeneration des Trockenmittels.

Harald Härter ist Managing Direktor Vertrieb Deutschland bei Compair in 55469 Simmern.

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