Servicenetz MAN will 300 Millionen Euro in Europa investieren

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 2 min Lesedauer

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Bis 2030 will MAN Truck & Bus massiv in Ausbau und Weiterentwicklung seines europäischen Servicenetzes investieren. Die dafür eingeplanten 300 Millionen Euro sind das größte Investment dieser Art in der Geschichte des Unternehmens.

Service für den MAN TGE Next Level: Seit März 2025 gibt es insgesamt 13 verschiedene Varianten des großen Transporters ab Werk.(Bild:  MAN Truck & Bus)
Service für den MAN TGE Next Level: Seit März 2025 gibt es insgesamt 13 verschiedene Varianten des großen Transporters ab Werk.
(Bild: MAN Truck & Bus)

Mit dieser riesigen Investition will man bei MAN, das zur Volkswagen-Tochter Traton gehört, neue Stützpunkte schaffen, vorhandene Standorte modernisieren und die regionale Abdeckung optimieren, wie es heißt. Natürlich soll dabei auch die Qualität im Service verbessert werden und das Netz so weiter mit Hochdruck für Elektromobilität fit gemacht werden; beispielsweise für den neuen Lkw MAN „eTGX“ für die Langstrecke oder den Transporter MAN „eTGE“. Anfang des Jahres hatte das Unternehmen angekündigt, mit seinem Programm „MAN2030+“ die Kosten senken zu wollen, „um erhebliche Investitionen für Wachstum und Innovationen tätigen zu können“. In Deutschland verfügen die Münchener eigenen Angaben zufolge über das größte herstellereigene Servicenetz mit mehr als 340 eigenen und Partner-Servicestandorten.

Unser starkes Netz ist ein Wettbewerbsvorteil. Den wollen wir weiter ausbauen. Deshalb investieren wir hier in den nächsten Jahren massiv.

Friedrich Baumann, Vorstand für Sales und Customer Solutions bei MAN

Für Vertriebsvorstand Baumann wird die Kombination aus Produkt, Service und guter Qualität – auch vor dem Hintergrund neuer Marktteilnehmer – noch wichtiger. „Wir wollen uns hier noch einmal deutlich stärker abheben und nachhaltig aufstellen“, so der Topmanager.

Tägliche Verfügbarkeit zählt

Künftig sollen beispielsweise die Wege für die Kunden in die Werkstätten noch kürzer werden, weil die tägliche Verfügbarkeit für die Kunden „essenziell wichtig“ sei. Ziel ist, dass künftig fast 80 Prozent der Kunden eine Fahrzeit unter 30 Minuten zum nächsten MAN-Servicestandort haben. Zu den wichtigsten Märkten, in denen das Ziel vorrangig und noch vor 2030 erreicht werden soll, gehören, wie es heißt, Deutschland, Österreich und Schweiz sowie unter anderem Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien, Polen und die Türkei. In einzelnen besonders Logistik-intensiven Regionen soll das Ziel unter anderem auch durch das Schaffen neuer Stützpunkte erreicht werden. „In diesen Ländern eröffnen wir im Schnitt pro Jahr sieben neue Niederlassungen“, sagt Friedrich Baumann.

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