PKD-Schneidstoff Mechanische Aortenklappen µm-genau herstellen
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Mit viel Know-how produziert das italienische Unternehmen Corcym künstliche Aortenklappen. Für die kleinen Wunderwerke sind Toleranzen im µ-Bereich an der Tagesordnung. Für die produktive Bearbeitung kommt Horn ins Spiel.
Einer der häufigsten Herzfehler ist die Aortenklappenstenose. Dabei handelt sich um eine Verengung der Aortenklappe. In Folge ist der Blutstrom aus der linken Herzkammer in die Aorta gestört. Bei einer hochgradigen Verengung kommt es daher zu Symptomen wie Atemnot, Druckgefühlen, Schwindel und Bewusstlosigkeit. Die Krankheit entsteht meist durch Verschleißprozesse wie Verkalkung sowie Verhärtung des Gewebes. Aortenklappenstenose tritt meist erst im fortgeschrittenen Alter auf. Die Verengung lässt sich nicht mit Medikamenten behandeln. Je nach Krankheitsbild muss ein Implantat die Klappe ersetzen. Der individuelle Befund des Patienten entscheidet, ob die Klappe minimalinvasiv durch die Leistenarterie oder konventionell durch die Öffnung des Brustbeins eingesetzt wird.
Klappen aus Rindergewebe
Somit unterscheiden sich auch die Implantate im Aufbau und Material. Für die minimalinvasive Operation (TAVI-Verfahren) muss das Implantat beweglich und aufspannbar sein, damit es der Chirurg durch die Blutgefäße ins Herz manövrieren kann. Aufgrund der kurzen Haltbarkeit von 10 bis 15 Jahren bekommen die biologischen Aortenklappen Personen in einem hohen Alter oder Patienten, bei denen aus gesundheitlichen Gründen keine Operation am offenen Herzen möglich ist. Der Aufbau eines biologischen Implantates ist komplex. Um ein aufspannbares Drahtgeflecht ist in Handarbeit die künstliche Klappe aus einem biologischen Material genäht. Bei Corcym wird dieser Werkstoff aus Rindergewebe gewonnen. Dieses Gewebe von speziell dafür gezüchteten Rindern ist so aufgearbeitet, dass es keine DNA oder keine lebenden Zellen mehr besitzt. Somit kann es zu keinen Abstoßungsreaktionen des Körpers kommen.
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