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Robotik

Mensch und Roboter kommen sich näher

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Eine zentrale Rolle auf der Fachtagung spielte auch die Festlegung von Beanspruchungskriterien für den Menschen beim Kontakt mit Robotern. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, wie stark eine Berührung von Mensch und Maschine höchstens sein darf, ohne dass es zu Verletzungen kommt. Hans-Jürgen Ottersbach, Sachgebietsleiter mechanische Körperbelastungen am Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) in Sankt Augustin, und Roland Behrens, wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Fraunhofer IFF, stellten ihre jeweiligen Studien vor, in denen die biomechanischen Belastungsgrenzen erstmalig wissenschaftlich untersucht werden.

Roboter müssen sich den Alltags- und Arbeitswelten anpassen

Ziel ist dabei die genaue Definition der Schmerz- und Belastungsgrenzen, nach denen die Hersteller und die Anwender in der Industrie die neuen Assistenzroboter künftig auslegen können. Für Dr. Elkmann ist der Trend klar: „Es geht darum, Roboter zu entwickeln, die sich an uns und unsere Alltags- und Arbeitswelten anpassen, und nicht mehr umgekehrt.”

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Wie das Thema Sicherheit dann in die Praxis umgesetzt werden könnte, erklärte Klaus Dürr, Normenkoordinator bei der Pilz GmbH Co. KG in Ostfildern: „Man muss das ganze Portfolio an Sicherheitstechnik mit Sensoren, Kameras oder taktilen Oberflächen einsetzen, um eine sichere Mensch-Roboter-Kooperation im industriellen Umfeld zu gewährleisten.” Mit ihrem Safety eye, einem Kamerasystem zur 3-D-Raumüberwachung, bietet Pilz ein entsprechendes Produkt. „Damit kann auf einen Schutzzaun um den Roboter verzichtet werden und stattdessen gibt es um jede Achse eine Hüllkurve”, so Volker Grünenwald, Gruppenleiter Systemintegration bei Pilz.

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