Wer hätt`s gedacht?! Überraschend gute Mercedes-Zahlen sorgen für Kurssprung

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Währen zuvor einige Experten wissen wollten, dass es bei Mercedes alles andere als rund läuft, ziehen die aktuell gemeldeten Zahlen die Vorabberichte in Zweifel ...

Viel ist in den letzten Tagen über die zu erwartenden Zahlen von Mercedes geschrieben und spekuliert worden. Was wirklich los ist und wie die Zukunft aussieht, haben die Stuttgarter mit dem Sternemblem heute jedenfall konkret werden lassen ...(Bild:  Mercedes-Benz)
Viel ist in den letzten Tagen über die zu erwartenden Zahlen von Mercedes geschrieben und spekuliert worden. Was wirklich los ist und wie die Zukunft aussieht, haben die Stuttgarter mit dem Sternemblem heute jedenfall konkret werden lassen ...
(Bild: Mercedes-Benz)

Der Quartalsbericht von Mercedes-Benz ist am Mittwoch bei den Anlegern sehr gut angekommen, heißt es da. Wie der RBC-Experte Tom Narayan in einem ersten Kommentar schrieb, übertraf der Autobauer im dritten Quartal die Erwartungen – was auch dem bisherigen Verlauf der Berichtssaison im Sektor entspricht. Daraufhin wurden die Aktien im frühen Xetra-Handel um fast acht Prozent höher gehandelt. Sie erreichten damit seit März ein Hoch, schlossen so eine damals entstandene Kurslücke und setzten sich in der Jahresbilanz klar ins Plus ab. Alles in allem wird das dritte Quartal für Mercedes global und trotz der Zölle und es mauen Wirtschaftsumfeld als ein sehr starkes betrachtet. Das äußerte jedenfalls Jose Asumendi von der Bank Jpmorgan. Nach einem durchaus deutlichen Gewinnrückgang im Zuge eines umfassenden Sparprogramms, der Zölle und anderer Unbilden (er sackte um 50,3 Prozent auf 3,87 Milliarden Euro ab) zeigen sich im dritten Quartal aber wieder verbesserte Margen, schrieb der Marktbeobachter Jürgen Molnar vom Broker Robomarkets. Offenbar hat das Mercedes-Management alles Negative bereits in die Zahlen gepackt.

Mercedes kauft Aktien für Milliarden zurück

Gut sei auch angekommen, dass Mercedes mit den zuvor angekündigten Aktienrückkäufen beginnt. Über die Zeit von zwölf Monaten sollen demnach eigene Papiere im Wert von bis zu zwei Milliarden Euro zurückgekauft werden, teilten die Stuttgarter jetzt mit. Patrick Hummel von der UBS sieht darin ein Signal der Zuversicht. Die Basis dafür ist der Cashflow, der mit 1,4 Milliarden Euro laut Asumendi erneut außergewöhnlich hoch ist, weshalb er die Erwartungen deutlich übertroffen hat. Der Experte glaubt, dass dieses Ergebnis es dem Unternehmen erlaubt, die Rückkäufe noch zu beschleunigen. Die Anleger störten sich auch nicht am Ausblick, der nach Einschätzung einzelner Experten nur bestätigt wurde. Der RBC-Fachmann Narayan glaubt, dass der Konsens vor diesem Hintergrund eigentlich etwas sinken müsste. Er hält es aber für möglich, dass die eher konservative Denkweise des Autobauers dahinter stecken könnte.

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