Nicht mal befriedigend! Ifo-Umfrage bescheinigt Bundesregierung schlechte Note

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Dass die deutsche Wirtschaft mit der Merz-Regierung alles andere als zufrieden ist, hat eine Umfrage des Münchener Ifo-Instituts jetzt erneut bestätigt ...

Abgestraft! Kein Grund zum lächeln hat die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz. Denn eine Sonderbefragen unter Tausenden von Unternehmen, die vom Ifo-Institut initiiert wurde, brachte für die aktuelle Politik sozusagen die Schulnote vier ...(Bild:  dpa)
Abgestraft! Kein Grund zum lächeln hat die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz. Denn eine Sonderbefragen unter Tausenden von Unternehmen, die vom Ifo-Institut initiiert wurde, brachte für die aktuelle Politik sozusagen die Schulnote vier ...
(Bild: dpa)

Im Rahmen einer Sonderumfrage des Ifo-Instituts gaben gut 6.300 Unternehmen der Koalition von Union und SPD im Schnitt die Schulnote vier (genauer 4,2). Diese Zensuren für die einzelnen Politikfelder vom Arbeitsmarkt bis zum Sozialen fielen dabei durch die Bank schlecht aus, wie das Forschungsinstitut anmerkt. Nirgends konnte die Regierung unter Friedrich Merz demnach positiv punkten. „Die Unternehmen sehen derzeit kaum Fortschritte bei den zentralen wirtschaftspolitischen Themen“, so der Ifo-Umfragechef Klaus Wohlrabe. Das Urteil fällt entsprechend negativ aus. Für Arbeitsmarkt-, Industrie- sowie die Energie- und Klimapolitik gab es im Schnitt Bewertungen zwischen 4,1 bis 4,2. Nur marginal besser schnitten der Bundeskanzler und sein Kabinett mit jeweils genau einer vier in Sachen Finanz-, Infrastruktur- und Digitalisierungspolitik ab. (Den größten Unmut löst übrigens die Sozial- und Rentenpolitik aus, die mit der Durchschnittsnote 4,6 beurteilt wurde).

Im Prinzip sind alle von der Politik nicht begeistert

Auch zwischen den einzelnen Wirtschaftszweigen gebe es demnach kaum Unterschiede bei der Benotung. Denn insgesamt bewerten die Unternehmen die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung über die verschiedenen Politikfelder hinweg konsistent kritisch – ohne dabei auch nur einzelne Bereiche deutlich zu loben oder besonders stark abzustrafen. Wohlrabes Aufsatz darüber trägt deshalb nicht umsonst den Titel „Versetzungsgefährdet?“. Und abgesehen davon konnten die Teilnehmer in einem freien Text ihre jeweilige Einschätzung zum dringendsten wirtschaftspolitischen Handlungsbedarf aufschreiben. Dabei kam heraus, dass an erster Stelle der Abbau von Bürokratie und Regulierung (40,4 Prozent) steht, gefolgt von Reformen bei Steuern und Abgaben (37,1 Prozent). Laut Ifo beinhalteten die Antworten sowohl Steuersenkungen als auch eine Vereinfachung des Steuersystems.

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