Mal was Positives Metallrecycler Aurubis setzt verstärkt auf Standort Stolberg

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Aurubis, ein führender Multimetallproduzent und einer der größten Kupferrecycler der Welt, stärkt die Wettbewerbsfähigkeit seines Kupfer-Walzwerkes im rheinländischen Stolberg.

Der Metallrecycler Aurubis steht offensichtlich fest hinter dem Standort Stolberg, wie die dpa erfahren hat. Lesen Sie hier, warum das so ist ...(Bild:  Aurubis)
Der Metallrecycler Aurubis steht offensichtlich fest hinter dem Standort Stolberg, wie die dpa erfahren hat. Lesen Sie hier, warum das so ist ...
(Bild: Aurubis)

Im Zuge der Investition in zwei neue Kernaggregate der Bandproduktion im Gesamtwert von rund 16 Millionen EUR nahm das Unternehmen Aurubis nun eine Haubenglühanlage und eine weitere Streckbiegerichtanlage in Betrieb. Die Investitionen stärken, wie es heißt, die Zukunftsfähigkeit des Standortes. Gleichzeitig ist es ein klares Bekenntnis zu unserem Werk in Stolberg. Ganz im Sinne des Nachhaltigkeitsversprechens „Tomorrow Metals by Aurubis“ erhöhe man in Stolberg nicht nur die Produktionskapazität, sondern verbessere auch signifikant die Energiebilanz. Denn Aurubis reduziert direkte Emissionen, bei gleichbleibend hoher Qualität und Lieferzuverlässigkeit, wie betont wird. Die Aggregate sind bereits reibungslos in den Produktionsalltag integriert, weswegen die Aurubis-Entscheider allen danken, die das ermöglicht haben.

Streckbiegerichten der modernsten Art

Die neue Streckbiegerichtanlage im Wert von rund 7 Millionen sorgt, wie es weiter heißt, für Wachstumsoptionen in der Fertigungslinie für 600 Millimeter breite Blechbänder. Streckbiegerichten, erklären die Spezialisten, ist ein Prozessschritt in der Bandproduktion, der die Planebenheit der Bänder nach dem Walzen verbessert und mögliche Spannungen im Material ausgleicht, bevor die Bänder in die gewünschten Breiten geschnitten werden. Die neue Anlage erhöhe demnach die Produktionskapazität der Fertigungslinie für Bänder dieser Breite durch eine effizientere, flexiblere Fertigung bei gleichbleibend hoher und verlässlicher Qualität der Endprodukte spürbar. Außerdem setze die Anlage neue Maßstäbe hinsichtlich Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz in der Anlagenbedienung.

Rund 20 Prozent weniger Energiebedarf durch Strombetrieb

Im Zuge des Nachhaltigkeitsversprechens setzt das Multimetallunternehmen an seinem internationalen Hütten- und Produktionsnetzwerk zahlreiche Projekte und Vorhaben zur Dekarbonisierung um. Gleichzeitig verbessert Aurubis stetig seine Energiebilanz, wie etwa durch den Einsatz alternativer Energieträger. Hierauf zahle auch die neue Haubenglühanlage bei Aurubis-Stolberg ein, bei der es sich um eine Ersatzinvestition im Wert von rund neun Millionen Euro handelt. Denn statt mit Erdgas wird diese nun mit Strom betrieben. Durch die höhere Effizienz der Anlage werden rund 20 Prozent an Energiebedarf eingespart und die CO2-Emissionen (Scope 1), die direkt vom Standort verursachten, um rund 25 Prozent reduziert.

Absicherung der Prozesssicherheit bei Aurubis

Rein technisch gesehen ist neben Walzen, Streckbiegerichten und Schneiden das Glühen ein weiterer essentieller Prozessschritt der Bandfertigung, durch den die Werkstoffeigenschaften maßgeblich mit beeinflusst werden können. Die neue Haubenglühanlage dient dem Werk außerdem zu Redundanzzwecken einer bereits bestehenden Anlage, die für große Bänder von 2.000 Millimetern Durchmesser ausgelegt ist. So verbessert man zusätzlich die Prozesssicherheit am Standort Stolberg.

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