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Darin enthalten sei auch der Auftrag für eine neue Produktgeneration eines Kunden aus der Pharmaindustrie, der Potenzial für Wiederholaufträge beinhalte. Die rückläufigen Bestellvolumen führten zu einem Auftragsbestand von 34,1 Mio. Franken am Ende des 1. Halbjahres, 40,6% weniger als im gleichen Zeitraum 2008.
Mikron-Standort Boudry profitiert von Großprojekten
Der Umsatz lag mit 43,7 Mio. Franken (–31.1%) ebenfalls auf einem tiefen Niveau. Die Auslastung am Hauptstandort Boudry bezeichnet Mikron als noch gut, weil hier verschiedene Großprojekte in den letzten Monaten fertig gestellt oder ausgeliefert würden. An den weiteren Standorten in den USA und in Asien sei die Auslastung ungenügend, was aufgrund des tiefen Auftragsbestands zu Jahresbeginn absehbar gewesen sei.
Im Rahmen des zu Jahresbeginn angekündigten Stellenabbaus sei in den ersten sechs Monaten ein Teil umgesetzt worden. Die Kapazitäten seien sowohl am Hauptstandort Boudry als auch am Standort Denver durch Kündigungen angepasst worden. Zudem wurde die Zahl befristeter Arbeitsverhältnisse reduziert. Die abnehmende Auslastung der Kapazitäten bewältige der Standort Boudry zurzeit mit dem Abbau von Ferien- und Überstunden.
Noch keine Kurzarbeit im Mikron-Geschäftssegment Automation
Bisher konnte auf weitere Maßnahmen, wie die Einführung von Kurzarbeit, verzichtet werden. Die nach wie vor kurze Sichtweite auf zukünftiges Geschäft verlange aber eine laufende Beurteilung der Situation.
Für das erste Halbjahr weist die Mikron-Sparte einen Betriebsverlust (EBIT) von 1,2 Mio. Franken aus. Der Standort Boudry habe ein knapp positives Resultat erreicht.
Die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen der Division Assembly Technology und Integral Systems nimmt zu, wie Mikron erläutert. Ein Ausblick im gegenwärtigen wirtschaftlichen Umfeld sei nach wie vor schwierig. Jedoch sei auch im Geschäftssegment Automation die Nachfrage nach den Produkten und Systemen vorhanden.
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