Hyperloop Mit 1.000 Sachen durchs Vakuum

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

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Schweizer Forscher der Eurotube-Stiftung wollen Menschen und Güter per Hyperloop sicher, umweltfreundlich und extrem schnell in Vakuumröhren von A nach B transportieren. Am Projekt beteiligt ist deshalb Vakuumpionier Leybold. Zum heutigen Stand ...

Nicht zuletzt auch durch den Support von Leybold konnten Teststrecken für den Hyperloop zum Transport von Menschen und Gütern erfolgreich geplant und realisiert werden. Im Vakuumtunnel sind bis zu 1.000 Stundenkilometer möglich.(Bild:  Leybold)
Nicht zuletzt auch durch den Support von Leybold konnten Teststrecken für den Hyperloop zum Transport von Menschen und Gütern erfolgreich geplant und realisiert werden. Im Vakuumtunnel sind bis zu 1.000 Stundenkilometer möglich.
(Bild: Leybold)

Zwar ist die Hyperloop-Technologie noch in der Testphase, aber aus der 2019 gegründeten gemeinnützigen Stiftung Eurotube hat sich inzwischen ein Forschungsstandort mit 15 Mitarbeitenden, einem Büro und Labor am Standort Dübendorf bei Zürich (Schweiz) entwickelt. Die Kölner Vakuumtechnikspezialisten von Leybold unterstützen dieses Projekt mit ihren Produkten und dem immensen Anwendungswissen. Das erste Mal sind die beiden Projektpartner im August 2017 beim Spacex Hyperloop Pod Contest im kalifornischen Hawthorne (USA) auf dem Spacex-Gelände aufeinander getroffen – nachdem sich die Studenten der ETH Zürich beim Spacex-Wettbewerb von Elon Musk mit ihrem Swissloop-Konzept gegen Tausende Teams durchgesetzt hatten.

Wir sind überzeugt, das Hyperloop-Projekt mit unserem Engagement zum Erfolg bringen zu können.

Dr. Tom Kammermeier, Projektbegleiter bei Leybold

Weil sich die Rahmenbedingungen für das Projekt dynamisch entwickeln, hat Leybold regelmäßig Berechnungen und Simulationen für Eurotube vorgenommen. Mit dem Ergebnis, dass im Juli 2024 der Kick-off des ersten Bauabschnitts der Hyperloop-Testanlage „DemoTube“ im Züricher Innovationspark gefeiert werden konnte. An diesem Demonstrator läuft derzeit ein Vakuumpumpstand von Leybold aus Wälzkolbenpumpen der Baureihe Ruvac WH4400 und der trockenverdichtenden Schraubenvakuumpumpe Dryvac DV650.

Abpumpzeit und Leckrate entscheidend

Entscheidende Fragen, die es technologisch zu beantworten galt, waren beispielsweise, wie lange und häufig und an welchem Streckenabschnitt evakuiert werden muss. Dabei spielen sowohl die Abpumpzeit als auch die Leckrate eine entscheidende Rolle. Die Abpumpzeit bestimmt, wie schnell ein Hyperloop nach einer Belüftung der Röhre wieder in Betrieb gehen kann, und die Leckrate, wie viele Pumpen welcher Größe laufen müssen, damit der Betriebsdruck gehalten werden kann. Kammermeier: „Das wird allerdings erst so richtig bei großen Dimensionen relevant, wie sie heutzutage noch nicht realisiert sind.“

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