Trockenschmierung

Mit Aerosol-Trockenschmierung zu weniger Wärme an der Schneide

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In der Praxis überzeugt das superfeine, gleichmäßig aufgebrachte Aerosol mit hoher Schmierleistung. Trotz der geringen Dosierung sind sehr schnelle Vorschübe mit hohen Schnittgeschwindigkeiten über lange Werkzeugstandzeiten hinweg möglich. Andererseits lässt sich mit ATS das Drehmoment an der Spindel verringern, was sich positiv auf die Oberflächengüte auswirkt.

Aerosol-Schmierung hinterlässt trockene Späne

Übrig bleiben trockene Späne, die ohne aufwendige Reinigung sofort dem Recyclingprozess zugeführt werden können. Der Maschinenraum bleibt sauber und die Werkstücke gelangen meist ebenfalls ohne Reinigung zur Weiterverarbeitung. Entsorgungs- und auch Bereithaltungskosten von Kühlschmiermitteln entfallen so, wo prozesstechnisch möglich, fast vollends.

ATS ist bis zu 60% energieeffizienter als zentrale KSS-Anlagen. Dank des minimalen Ölverbrauchs werden Natur und Mensch geschützt: Schon bei herkömmlicher Absaugung gelangen keinerlei Rückstände, wie etwa Aerosolnebel, in die Umwelt.

Jeder Bearbeitungsprozess lässt sich mit Aerosol-Schmierung ausstatten

Verschiedene Gerätetypen des Aerosol Master ermöglichen es je nach Kundenwunsch und Bedarf, von der Bohrmaschine bis hin zu komplexen Zerspanungszentren jeden Bearbeitungsprozess auszustatten. So beispielsweise mit zusätzlicher Kühlung des Aerosols sowie Auflagenkontrolle oder Durchflussmessung für die Prozessdatenerfassung der Maschinensteuerung.

Das wartungsarme Gerät ist mit Maßen von 600 mm × 600 mm × 210 mm platzsparend, denn alle Komponenten sind in einem Gehäuse integriert. Maschinenbauer können ihre Anlagen daher mit schlankeren Dimensionen planen und anbieten als mit üblichen Kühlschmiersystemen. Auch in vorhandene Maschinen lässt sich ATS integrieren.

* Reiner Rother ist Geschäftsführer der Rother Technologie GmbH & Co. KG in 72574 Bad Urach

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