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Synchropress

Mit der Servospindelpresse auf dem Anhänger in Deutschland unterwegs

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Bei der 1M-Variante werden vier mechanisch gekoppelte Spindeln durch einen Motor angetrieben. Diese Variante ist für den Kraftbereich bis 1500 kN konstruiert. Bei der 4M-Variante werden vier elektronisch gekoppelte Spindeln von jeweils einem eigenen Motor angetrieben. So können Presskräfte bis 8000 kN erreicht werden.

Kundenindividuelle Wünsche können mit der Servospindelpresse verwirklicht werden

Nach Frankfurt, dem etwa dreißigsten Halt der Roadshow, haben die Hülshorsts die 1M-Variante mitgebracht. Für die Demonstration wird 0,1-mm-Edelstahl 1.4310 verarbeitet. Das Werkzeug, das exemplarisch auf der Presse gerüstet ist, fertigt ein Teil für ein altes Modell eines Nokia-Handys. Hülshorst zeigt ein erstes, manuell Joystick-gesteuertes Anstanzen und erklärt den Samson-Mitarbeitern: „Bei diesem Pressentyp wird der Stößel über Spindeln nach unten gezogen. Bei der 1M-Presse hier ist der Verfahrweg des Stößels 400 mm. Es sind bis 60 Hub pro Minute möglich.“

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Diese Synchropress ist für eine Fertigung bis 5000 Teile gedacht. Schnell kommen im Gespräch die ersten Fragen auf, die Kollegen von Samson fragen nach einer Ausstattung mit Fußschalter und einem manuellen Einlegen. Beides für Hülshorst kein Problem: „Die Synchropress kann individuell auf Kundenwünsche abgestimmt werden. Auch die Abmessungen für den Tisch sind flexibel wählbar.“

Nach einer guten Stunde sind alle Fragen geklärt, Nonn ist zufrieden, die Roadshow zu Gast gehabt zu haben: „Eine Live-Demonstration ist die beste Variante, um für eine Entscheidungsfindung die nötigen Informationen zusammenzubekommen.“

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Frauke Finus

Frauke Finus

Leitende Redakteurin, Redaktion @blechnet.com